Prinzessin Kaguya, Prinzessin Monoke, Chihiros Reise ins Zauberland. Die Anime-Filme aus dem Studio Ghibli sind weltbekannt. Viele davon sind dem Mitgründer Hayao Miyazaki zu verdanken.

Doch auch Ghibli holt sich bei den Ideen zu seinen Filmen oft Inspiration. Wir zeigen euch ein paar Beispiele, woher die Filme ursprünglich kommen.

1. Die letzten Glühwürmchen

Der Film aus dem Hause Ghibli basiert auf der 1967 veröffentlichten, teilweise autobiografischen Kurzgeschichte „Das Grab der Leuchtkäfer“ von Akiyuki Nosaka, dessen Schwester im Zweiten Weltkrieg verhungerte.
Der Film kam am 16. April 1988 in die japanischen Kinos, wo er gemeinsam mit Mein Nachbar Totoro in Doppelvorstellungen gezeigt wurde.

2. Kikis kleiner Lieferservice

Kikis kleiner Lieferservice ist eine Literaturverfilmung des gleichnamigen Kinderbuches der japanischen Autorin Eiko Kadono, die im Jahre 1989 in die japanischen Kinos kam. Erzählt werden die Erlebnisse einer jungen Hexe auf dem Weg zur Selbständigkeit.

3. Das wandelnde Schloss

Das wandelnde Schloss basiert auf dem Kinderbuch Sophie im Schloss des Zauberers (Originaltitel Howl’s Moving Castle) der englischen Schriftstellerin Diana Wynne Jones.
Es werden die Erlebnisse einer Jugendlichen erzählt, die in eine alte Frau verwandelt wird und einen Zauberer kennenlernt. Hintergründig behandeln Buch und Film auch die Gefahren und Ängste zur Zeit eines Krieges.

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4. Die Chroniken von Erdsee

Die Chroniken von Erdsee von Ghibli basiert zum größten Teil auf Das ferne Ufer, dem 1972 erschienenen dritten Roman der Erdsee-Serie der amerikanischen Autorin Ursula K. Le Guin.
Der Film startete am 29. Juli 2006 in 435 japanischen Kinos und spielte am ersten Wochenende rund 900 Mio. Yen (circa 6 Mio. Euro) ein. Er erreichte in den ersten sechs Wochen fünf Mal den ersten Platz der japanischen Kinofilm-Charts.

5. Arrietty – Die wundersame Welt der Borger

Der Film basiert auf der phantastischen Erzählung Die Borger der britischen Autorin Mary Norton aus dem Jahr 1952. Am 17. Juli 2010 kam er in Japan in die Kinos.

6. Omoide no Marnie

Omoide no Marnie basiert auf dem Roman When Marnie Was There von der englischen Kinderbuchautorin Joan G. Robinson. Es ist der letzte Film des Studios Ghibli, das sich danach für eine Umstrukturierung zunächst aus der Produktion von Kinofilmen zurückgezogen hat.

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Clain
Gast
Clain

Danke!!!
Ich hätte den sonst nie gefunden.
Omoide no Marnie / When Marnie Was There war sehr schöner Film.
Ein Film der ein zum heiulen bringt, aber nicht negativ, eher vor glück.
Sehr empfehlendswert!!!!!!