© Jens Schlueter/ Leipziger Messe

Vom 15.03. bis zum 18.03.2018 hattet ihr die Möglichkeit die Leipziger Buchmesse, und die darin enthaltene Manga-Comic-Con in den Messehallen Leipzigs zu besuchen. Wir waren für euch da, und haben uns ein wenig umgeschaut!

Was gab es zu sehen?

Die Manga-Comic-Con hatte ein recht breites Programm und bot viele Möglichkeiten zur Unterhaltung, Information oder dem allgemeinen Zeitvertreib. Es bestand die Möglichkeit die Ehrengäste der diesjährigen Con hautnah bei einer Signierstunde zu treffen, wie zum Beispiel Toyotarou oder Osora.

Ebenfalls spannend: Wer das Schwarze Sofa besuchte, der konnte sich bei einem Vortrag über interessante Themen, wie die traditionelle Kampo-Medizin informieren, oder Präsentationen und Interviews lauschen.

© Jens Schlueter/ Leipziger Messe

An einzelnen Ständen, welche einen angemessenen Anteil der Messehalle ausmachten (MCC-Kreativ), konnten die Besucher über interessante und außergewöhnliche Kunstwerke staunen. Zudem waren dort Manga, Anhänger, Plüschtiere oder Prints von den unterschiedlichsten bekannten oder unbekannten Künstlern erhältlich.

Der Rest aller in der Halle platzierten Stände bestand aus Verkaufsständen, einem Gamesroom, Anime-Kino, Showbühne, Verlagsständen und diversen Merchandise-Aktionsständen. Wer zwischendurch mal anders entspannen wollte, konnte sich im japanischen Teegarten oder dem Maid-Café niederlassen.

Hat der Platz einer Halle gereicht?

Im Anbetracht der Besuchermenge, welche sich durch die nicht unbegrenzt breiten Gänge zog, ist der Platz noch ausreichend. Trotzdem hätte so mancher Platz besser genutzt werden können, und anderer wiederum ausgebaut. Denn am sehr gut besuchten Samstag ließ persönlicher Freiraum zu wünschen übrig.

Auch am nicht ganz so stark besuchten Donnerstag ist ein ganzer Messetag notwendig, wenn man sich als Besucher jeden Stand ohne das Bühnenprogramm ansehen will. Somit erscheint der Platz in der Messehalle als ausbaubar, bietet aber trotzdem viele Möglichkeiten zum Erkunden und Entdecken.

© Jens Schlueter/ Leipziger Messe

Hat es sich gelohnt?

Man könnte fast sagen, dass man sich diese Con mindestens ein Mal im Leben angesehen haben muss, wenn man sich für diese Thematik interessiert. Man trifft auf viele Künstler, Cosplayer, interessante sowie nette Menschen und findet ein breites Angebot an Entertainment vor.

Es ist lohnenswert einen Besuch zu riskieren. Doch wer nichts von großen Menschenmassen hält, sollte dann doch besser an einem Tag außerhalb des Wochenendes nach Leipzig fahren.

Fazit

Die Manga-Comic-Con war dieses Jahr eine bunte Mischung mit vielen Aktionen, Bühnenprogramm, ganz tollen Künstlern und weiteren eindrucksvollen Details. Doch wer alles in Ruhe sehen will, sollte diese Con nicht am Wochenende besuchen, da sie dann schnell übermäßig überladen ist und ein gemütliches Erlebnis erschwert wird. Doch im Gesamtbild macht diese Con eine gute Figur und sorgt für viele tolle Eindrücke, ebenso wie schöne Erinnerungen.

Mit freundlicher Bereitstellung der Manga-Comic-Con

Einzige Kritik besteht möglicherweise in den vielen Merchandise-Surprise-Ständen, welche in einer so großen Menge vorhanden waren, dass der Platz besser für mehr Künstler hätte genutzt werden können. Doch dies bleibt ein persönlicher Makel an der Con.

Wir hoffen, dass es den Besuchern unter euch gut gefallen hat, und ihr ebenfalls einzigartige Eindrücke mitnehmen konntet! Wer sich jetzt darüber ärgert die Manga-Comic-Con dieses Jahr nicht besucht zu haben, kann sich schon den nächsten Messetermin vom 21.03. bis zum 24.03.2019 im Kalender markieren!

Mein Name ist Katharina, und ich schreibe für gewöhnlich Manga-Rezensionen oder führe mal das eine oder andere Interview. Derzeit mache ich eine Ausbildung in einer Stadtbibliothek. Mangas haben mich immer fasziniert, in meiner Kindheit bis hin zu meinem Beruf. Sie brachten mir immer Magie, Faszination und großen Diskussionsstoff mit meiner besten Freundin. Neben den Mangas bin ich Instantnudel- und Espressovernichter mit Leidenschaft, ich zeichne gerne aber verbringe auch mal gern einen Nachmittag nur mit Serien.