Japanisches Essen wird in letzter Zeit immer beliebter. Und allem Anschein nach, sind diese Gerichte auch gar nicht so schwer zuzubereiten, wie eigentlich immer angenommen wird. Heute widmen wir uns der japanischen „Pizza“ Okonomiyaki!

Okonomi bedeutet soviel wie „Geschmack“, yaki heißt „gebraten“ oder „gegrillt“. Traditionell wird Okonomiyaki am Tisch auf einer heißen Eisenplatte (jap. Teppan) mithilfe eines Spatels gebraten. Wir verwenden für dieses Rezept allerdings eine einfache Pfanne.

Die Grundzutaten der kleinen Pizzen sind Wasser, Kohl, Mehl, Ei und Dashi. Weitere Zutaten werden nach Belieben hinzugefügt und variieren in Japan je nach Region.

Zutaten

Für den Teig

  • 300g Mehl
  • 210ml Wasser
  • 2 Eier
  • 1 Kopf Weißkohl
  • Fleisch oder Meeresfrüchte
  • Pilze/Gemüse nach Belieben

Für das Topping

  • Bonitoflocken (Katsuboshi)
  • getrocknete Algen (Aonori)
  • Mayonnaise
  • Okonomiyakisauce oder Curryketchup

Zubereitung

Zunächst schneiden wir etwa vier große, äußere, grüne Kohlkopfblätter ohne den harten, weißen Kern in dünne Streifen (ca. 4mm). Dann mischen wir Wasser, Mehl, die Eier und den geschnittenen Kohl zusammen.

Dem Teig können wir nun weitere Zutaten beimischen, z.B. in kleine Stücke geschnittene Meerestiere, gehacktes Fleisch oder Pilze. Achtet beim Fleisch nur darauf, dass ihr dieses gegebenenfalls noch einmal vorher anbraten müsst bevor ihr es dem Teig hinzufügt, da die Garzeiten von Okonomiyaki und den Wunschzutaten (je nachdem was ihr wählt) nicht immer die selben sind.

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Als nächstes erhitzen wir eine Bratpfanne mit etwas Öl oder Fett und braten den Teig wie einen Pfannkuchen. Das Okonomiyaki sollte ungefähr einen Durchmesser von etwa 20cm haben.

Bevor wir das Okonomiyaki wenden, können noch weitere Toppings in den weichen Teig gedrückt werden. Das ist aber Geschmackssache und bleibt jedem selbst überlassen.

Wenn unsere kleine „Pizza“ fertig gebraten ist, können wir die Bonitoflocken, die getrockneten Algen, Mayonnaise und Okonomiyakisauce darüber geben und servieren.

Unsere Zutaten findet ihr wie immer in einem gut sortierten Supermarkt oder in einem Asialaden eures Vertrauens.

Zur Not könnt ihr für die Flocken auch hier schauen.

Die Algen findet ihr unter anderem auch hier.

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