Japan gilt als eines der sichersten Länder überhaupt. Trotzdem kommt es auch hier manchmal zu unerwünschten Zwischenfällen. Hier mit einem besonders ausgefuchsten Stalker, der seine Opfer nicht nur beobachtete.

Das Ganze spielte sich in Nara ab. Pflegefachkraft Takafumi Doi (46) war bereits zuvor wegen einiger Stalkerattacken verhaftet worden. Doch bei seinen Übergriffen von Januar bis Mai trieb er es auf die Spitze. Diese führten zu seiner erneuten Verhaftung.

Nachdem er schon seit Längerem ein Auge auf seine Mitarbeiterin (44) geworfen hatte, ließ er sich den Schlüssel zu deren Wohnung nachmachen. Bei seinen heimlichen Besuchen nutzte er die Gelegenheit, um sein Revier und sein Opfer zu markieren. Nicht verwunderlich, dass hier so mancher an einen Hund denkt, denn auch Doi tat dies mit seinem Urin, welchen er in Cremes seines Opfers mischte.

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Es konnten zwei verunreinigte Gesichtslotionen sichergestellt werden. Da der 46-Jährige als Pfleger arbeitete und sich somit leicht Zutritt zu fremden Wohnungen verschaffen konnte, untersucht die Polizei nun, ob noch weitere Haushalte betroffen sind. Und, ob der Angeklagte es wirklich immer nur bei Urin beließ.

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