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Jedes Jahr findet die Dokomi in Düsseldorf statt. Begonnen hat alles in einer sehr kleinen Location und mittlerweile ist es die größte Anime- und Japan-Expo in Deutschland. In diesem Jahr feierte die Dokomi mit der 10. Ausgabe ein ganz besonderes Jubiläum.

Größer, verrückter und bunter. So könnte man das Rahmenprogramm der 10. Dokomi am besten beschreiben. Am 19. und 20. Mai waren wir für euch auf der Dokomi in Düsseldorf unterwegs und haben sie hinsichtlich des 10. Jubiläums ganz besonders unter die Lupe genommen. Die Veranstalter haben im Vorfeld nämlich viele Neuerungen und Highlights bekannt gegeben.

Das war neu

Mit dem Gaming-Festival hat die Dokomi zum ersten Mal zusätzlich das Thema Gaming in den Fokus gerückt. Selber mitspielen und begeistern lassen oder die Profis bewundern lautete die dortige Devise. Zum einen gab es E-Sports Turniere z.B. zu dem Spiel Overwatch, wo man entweder selber teilnehmen oder den Profis zuschauen konnte. Dabei gab es Preise im Gesamtwert von 10.000€ zu gewinnen.

Zum anderen hat die von der Gamescom bekannte Indie Arena nun auch unter der Leitung von Standchef Andreas Suika ihren Platz auf der Dokomi gehabt. Dieser erzählte, dass er sich mit diesem Stand ehrenamtlich dafür eingesetzt hat, speziell kleineren Spieleentwicklern eine Möglichkeit zu bieten, ihre Spiele zu präsentieren. Dort präsentierten mehrere kleinere Spieleentwickler aus der Region ihre neuesten Kreationen und wir durften sogar mitspielen.

Besonders begeistert hat das Holo Cafe, wo man VR Spiele auf der HTC Vive spielen konnte. Wer die Gelegenheit dort verpasst hat, kann jedoch im Holo Cafe einen Termin zum Spielen vereinbaren. Übrigens gab es in derselben Halle auch Stände, wo man Anime-Games wie Attack on Titan oder Dragonball spielen konnte.

Das war verrückt

Eine ziemlich verrückte, aber auch lustige Aktion auf der Dokomi war die Charakterversteigerung, wo Cosplayer teilweise für mehrere Hundert Euro versteigert wurden. Am beliebtesten waren die Maids vom Maid Café. Kein Wunder, denn das war die einzige Möglichkeit noch ins Maid Café eintreten zu dürfen. Wir waren leider auch schon zu spät für das Maid Café dran.

Das war kulinarisch

Es gibt auf der Dokomi bekanntlich immer eine Variation an japanischen Speisen zur Auswahl. Doch in diesem Jahr war diese besonders groß. Ob Sushi, Onigiri, japanische Süßigkeiten, Crêpes, Burger oder die Getränkeauswahl. In diesem Jahr war wirklich für jeden etwas dabei.

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Uns hat eine Spezialität aus Osaka genannt „Okonomiyaki“ direkt begeistert. Dies war eine Art japanisches Eier-Omelette und hat sehr lecker geschmeckt. Dementsprechend lang war leider auch die dortige Warteschlange.

Das war informativ

Auch in diesem Jahr gab es ein sehr großes Angebot an Workshops. Anders als im letzten Jahr waren die Workshops in einer gesonderten Halle, was akustisch auch besser war. Das Angebot war dabei sehr vielfältig und beinhaltete z.B. einen Mochi-Kochkurs, Workshops für Cosplayer, Workshops zum Japanisch lernen oder auch eine Nachhilfestunde im Tanzen.

Da wir selber Japanisch lernen, entschieden wir uns für einen Japanisch-Workshop. Dabei erhielten wir Tipps und Tricks, wie wir uns die Kanji Schriftzeichen besser merken können. Aber Japanisch lernt man nicht von jetzt auf gleich sondern man braucht mehrere Jahre, um ein gutes Niveau zu erreichen.

Das war musikalisch

In diesem Jahr gab es das wohl beste Musikprogramm der Dokomi überhaupt. Gleich drei musikalische Acts aus Japan hat der Veranstalter für uns einfliegen lassen, um uns vier einzigartige Konzerte erleben lassen zu können.

Diese waren die Bands MeseMoa., die Sängerin Eri Sasaki und die Sängerin Megumi Nakajima. In einem zusätzlichen Artikel haben wir euch dieses musikalische Highlight nochmal ausführlich beschrieben.

Fazit

Am Ende des Wochenende hat uns die Dokomi in diesem Jahr ziemlich überrascht. Die Messe ist gewachsen und es wurde den Besuchern abseits der üblich bekannten Verkaufsstände auch ein sehr exklusives Rahmenprogramm geboten, was man in Deutschland in dieser Kombination nicht noch einmal findet.

Also wer neben dem klassischen Messebesuch auch Workshops besuchen, Spiele ausprobieren, japanische Spezialitäten verkosten oder japanische live Musik hören möchte, ist auf der Dokomi genau richtig. Im Gegensatz zum Japantag ist es dort auch noch sehr überschaubar, man kann sich sehr frei bewegen und alles machen worauf man Lust hat. Aufgrund dessen kann man die Dokomi auch den Leuten, die diese bisher noch nicht besucht haben, stark empfehlen.

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