Wir waren für euch auch dieses Jahr wieder auf der Hanami in Ludwigshafen vom 07. bis 08. Mai. Wie die Convention war und ob sich ein Besuch im nächsten Jahr lohnt, erfährst du weiter unten.

Bereits zum zweiten Mal sind wir auf der Hanami unterwegs. Die in Ludwigshafen stattfindende Convention hatte mit dem Wetter großes Glück. War es am Samstag noch bewölkt, machte sie dem „Sonn-“Tag alle Ehre, denn Schatten war an diesem Tag der beste Freund des Cosplayers.

Die Hanami wird, wie die Animuc, vom Animexx-Verein organisiert. Die Besucherzahlen für dieses Jahr wurden zwar noch nicht bekanntgegeben, aber für die letzten Jahre wurden 5.000 Besucher angegeben. Also eher eine beschauliche Convention. Dennoch sollte man mindestens einmal einen Blick reinwerfen.

Wer jedoch letztes Jahr schon dabei war, wird eine traurige Erkenntnis gemacht haben. Die Convention ändert sich kaum! Es fühlte sich wie ein Remake aus dem Jahr 2015 an. Peppermint anime, Anime House und viele andere Stände hatten den alten Ausstellerplatz und so gab es keine Aufregung, etwas Neues zu entdecken. Für Orientierungslose war es dadurch natürlich praktisch, weil man sich gleich auskannte. Wir fanden das aufgewärmte alte Konzept jedoch etwas langweilig.

Das Hanami-Programm

Was uns sehr gefiel, waren die Workshops, die während der zwei Tage angeboten wurden. Die einzelnen Seminare wurden immer sehr stark besucht, weshalb wir manchmal auf dem Boden sitzen mussten. Dennoch tat es dem Gelernten keinen Abbruch. Neben einem Kurs für die erste Japanreise und was es zu beachten gilt, gab es auch Cosplay-Workshops und einen Kochkurs mit Angelina Paustian (Vorstellung des Kochbuchs). Leider fielen vereinzelt Workshops aus, sodass man manchmal umsonst gewartet hat.

Ein Highlight der Hanami ist auch das Maidcafé Maido no Kisetsu, welches dieses Jahr im Sailor Moon-Design glänzte. Kazé schien hier der Sponsor zu sein. Alle Tische waren nach den jeweiligen Sailor-Kriegerinnen dekoriert und auch die zuständige Maid servierte im Sailor-Outfit. Ein sehr ansprechendes Konzept, welches definitiv einen Besuch wert ist.

Auch interessant:
Teilnehmer des MCC-Kreativ 2019 ausgelost!

Eine weitere Möglichkeit sich die Zeit zu vertreiben, ist das Bühnenprogramm. Wer auf etwas gewartet hat oder einfach mal im Kühlen sitzen wollte, konnte in die große Halle gehen und dort dem mühsam erstellen Bühnenprogramm zuschauen. Einige Vorstellungen waren gut, andere eher nicht. Am Ende war aber für jeden Geschmack etwas dabei.

Zeichner-Fans konnten in der Zeichnerallee Doujinshis, bedruckte Brillenputztücher, Plakate und vieles mehr erwerben. Zwar sind nicht so viele Künstler anwesend als bei der DoKomi, aber es wirkt dennoch gemütlich. Auch Picarto.TV hat dort Werbung für seinen Künstler-Livestream gemacht. Alles in allem war dieser Bereich eines der Highlights.

Die Hanami hat wie viele Conventions auch einen Außenbereich für Fans, die bei der Tageskasse leider keine Karten bekommen haben. So mussten sie nicht umsonst anreisen. Draußen war es sogar fast etwas besser als im Innenbereich, denn es gab viel Merchandise, Taiyaki (fischförmige Teigspezialität) und viel Platz und frische Luft. Das tat gut, denn im Inneren war es meist sehr voll und die Luft etwas stickig. Wir empfehlen, immer mal von innen nach außen zu wechseln!

Fazit zur Hanami 2016

Neulinge dieser Convention kann man die Hanami ruhig empfehlen, da es einiges zu entdecken gibt. Wer jedoch bereits einmal dort war, sollte keine großen Neuerungen erwarten. Einzig neue Workshops, anderes Bühnenprogramm und das Treffen einiger Freunde wären Argumente für einen erneuten Besuch. Wir werden wohl nächstes Jahr wieder hingehen, jedoch hoffen wir auf mehr Mut zu neuem! 😉

Kennt ihr schon unsere mobile App? Mit ihr könnt ihr nun auch unterwegs alle Neuigkeiten bei Japaniac nachlesen.

Kostenlos verfügbar für Apple und Android
avatar
2000

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.