Takoyaki ist ursprünglich ein Street-Food-Gericht aus Osaka und schon seit langem in ganz Japan bekannt. Vor nicht allzu langer Zeit fand es auch seinen Weg nach Deutschland und erfreut sich auch hierzulande immer größerer Beliebtheit.

Takoyaki ist eine mit einem Stück Oktopusbein ummantelte und gebackene Teigkugel.

Die Kombination der knusprigen Außenschicht, einer heißen und dickflüssigen Füllung, der Konsistenz des Oktopus und der Soße macht schnell süchtig. Serviert wird Takoyaki traditionell mit einer süß-salzigen Soße.

Ihr wolltet das schon immer einmal probieren oder seid schon süchtig danach und wollt es jederzeit kochen können ? Na dann wird es höchste Zeit euch zu zeigen wie!

Als allererstes braucht ihr eine Takoyaki-Pfanne. Diese könnt ihr entweder beim Japanischen Supermarkt eures Vertrauens erwerben oder ihr schaut einfach mal hier.

Als nächstes die Zutaten

Für ca. 18 Stück braucht ihr:

Für den Teigmantel

  • Gekochtes Bein vom Oktopus, 70 g
  • Lauchzwiebel, 2 Stück
  • Weizenmehl Typ 405, 70 g
  • Backpulver, 1/2 TL
  • Salz, 1/4 TL
  • Zucker, 1 TL
  • Sojasoße, 1 TL
  • Milch, 1 EL
  • 1 Ei
  • 300 ml Wasser

Für die Soße

  • Worcester Soße, 1 EL
  • Tomaten-Ketchup, 2 EL
  • Sojasoße, 1 EL
  • Zucker, 2 EL
  • Wasser, 1 EL

Zubereitung der Takoyaki-Bällchen

Als erstes bereiten wir den Teig zu. Dafür Weizenmehl, Backpulver, Salz, Zucker, Sojasoße, Milch und Ei in eine Schüssel geben und gut mischen. Danach das Wasser hinzugießen. Dabei immer nur wenig Flüssigkeit auf einmal einfüllen und jedes mal gut umrühren, damit der Teig mit dem Wasser gleichmäßig verschmilzt. Dieser sollte zum Schluss sehr flüssig sein.

Nun müsst ihr das gekochte Oktopus Bein in ca. 1 cm große Stücke sowie auch die Lauchzwiebel fein schneiden.

Wenn es soweit ist, könnt ihr den Teig hineingießen, hierbei sollten alle Förmchen bis zum Rand befüllt werden. Danach könnt ihr in jede Form ein Stück Oktopus und ungefähr einen Teelöffel Lauchzwiebel hinzugeben.

Ab jetzt könnt ihr euch die Arbeit erleichtern, indem ihr ein Holzstäbchen zur Hilfe nehmt, um den Teig zu wenden. Schaschlikspieße eignen sich sehr gut hierfür.

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Jetzt ist etwas Tempo angesagt, damit euch der Teig nicht festpappt oder gar anbrennt.

Sobald ihr eure Löcher befüllt habt, trennt mit dem Stäbchen den Teig für jedes Loch, damit sie nicht aneinander kleben. Den am Rand verbliebenen Teig könnt ihr auch mit in die Förmchen drücken.

Wenn der Teig getrennt ist, versucht jede Kugel um 90 Grad zu drehen. Wenn ihr den Spieß am Rand eines Loches zwischen den Teig und der Pfanne reinsteckt und langsam am Rand entlang schiebt, sollte sich die Kugel ohne Probleme drehen lassen.
Wenn etwas Teig aus dem Loch überlaufen sollte, schiebt ihn einfach wieder zurück.
Nachdem ihr alle Kugeln um 90 Grad gedreht habt, steckt den Spieß wieder am Rand eines Loches zwischen den Teig und die Pfanne und schiebt diesen am Rand entlang, um die Kugel erneut um 90 Grad zu drehen.

Sobald die Teigkugeln insgesamt um 180 Grad gedreht wurden, könnt ihr sie abschließend noch mehrmals in jede Richtung drehen, bis sie komplett rund und geschlossen sind.


Zubereitung der Soße

Jetzt können wir die Sauce zubereiten. Hierfür einfach alle Zutaten (Worcester Soße, Tomaten-Ketchup, Sojasoße, Zucker, Wasser) verrühren, bis sie gut vermischt sind. Dann wird das Ganze kurz einmal aufgekocht.
Wenn ihr soweit seid, könnt ihr die Pfanne erhitzen und mit Pflanzenöl vorfetten. Oft hilft dabei ein Stück zusammengerolltes Küchenpapier. Ihr braucht etwas Geduld, denn die Pfanne sollte wirklich schon sehr heiß sein, bevor der Teig eingefüllt wird.


Sobald eure Takoyaki auf allen Seiten knusprig und goldbraun sind, könnt ihr sie mit dem Spieß rausholen und mit der Soße servieren.

Passt aber auf beim Essen, die Füllung wird richtig heiß!

Wer mag, kann seine Takoyaki auch noch etwas aufpeppen und Bonito-Flocken als Topping verwenden. (die hier!)

Und nun viel Erfolg und Guten Appetit!

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Sabrina Camphausen
Gast
Sabrina Camphausen

Domino Art *-*

Jennifer Bienert
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Jennifer Bienert

Wer muss auch grad an diabolik lovers denken XDDD

Regina Kabernuk
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Regina Kabernuk

Tomek Gorlicki machst du mir Takoyakis? *-*

Janine Neumann
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Janine Neumann

Stefan 😀 lass mal ausprobieren ^^
aber wo bekommt man gekochtes oktopusbein her 0.0

Silvia Hofer
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Silvia Hofer

Bei den toppings gehört noch japanische mayonaise drauf 🙂

Tobias Nepp
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Tobias Nepp

Caro Kra
Marina Schrons
Fabian Mainz
So meisterkoch das kannste ja mal zaubern

Dennis Asselborn
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Dennis Asselborn

Andreas

Matthew M Schneider
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Matthew M Schneider

habe ich sehr oft in Japan gegessen – besonders zu Ohanami!

Gina Richard
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Gina Richard

Steht schon laaaaange auf meiner Liste der Sachen die ich unbedingt mal essen will qwq

Mariella Morodo
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Mariella Morodo

Kai dein horrorgericht😄😃

Karo Meißner
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Karo Meißner

Bestes Essen mit Ramen 😍😍

Melissa Canavan
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Melissa Canavan

Lorraine York takoyaki 😍

Melanie Damisch
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Melanie Damisch

leider schmecken mir die Kügelchen nicht ; _ ;

Артем Денисов
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Артем Денисов
Kati Soma
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Kati Soma

Stephanie Csik Antje Meyer Verena Meyer ich werde die Hälfte unserer Zeit dort nur mit essen verbringen 😂

Johannes Infante Ramirez
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Johannes Infante Ramirez

Sandrina 😀

Vanessa Hanke
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Vanessa Hanke

Mandy Hanke, Würdest du mit mir essen?

Nikola Dabetic
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Nikola Dabetic

Tijam D. Vali kann man sich das hier iwo gönnen ?

Mareike Ohls
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Mareike Ohls

Hat einer eine Ahnung ob man das auch irgendwo in Hannover bekommt? 😅

Michel Müller
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Michel Müller

Mmmmmm lecker ich liebe es

DeniLynn Sora
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DeniLynn Sora

Yuna Hana

Sarah Schallehn
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Sarah Schallehn

Fiona Brücher ihr liebt Takoyaki in deiner Familie doch :3

Lui Burmeister
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Lui Burmeister

Jonas Tiedeken

Stefan Prisching
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Stefan Prisching

Hab ich schon gegessen! Verdammt gut aber auch verdammt heiß 😉