Sushi selbst zu machen ist gar nicht so schwer wie viele immer denken. Am weitesten verbreitet ist vermutlich „Maki-Sushi“, das gerollte Sushi.

Für eine Portion Maki-Sushi (verschieden befüllt) benötigt ihr lediglich:

  • 4 Nori-Blätter
  • 1/4 Gurke (es wird auch gern japanischer Rettich genommen)
  • frischen Fisch in Form von Thunfisch oder Lachs
  • Sushi-Reis
  • Wasabi-Paste

Zubereitung der Gurke

Die Gurke sollte so geviertelt werden, dass sie so lang ist wie ein Nori-Blatt ist, bevor sie entkernt wird.

Zubereitung des Fischs

Der Fisch wird mit einem sehr scharfen Messer in möglichst dünne Streifen geschnitten, damit die Fasern nicht beschädigt werden.

sushi fisch
© www.sushi-saar.de/Jan Alexander Huber


Zubereitung des eigentlichen Sushis

Für die eigentliche Zubereitung eignet sich idealerweise eine Bambusrolle als Unterlage. Diese wird ebenfalls das Rollen unseres Sushis vereinfachen. Zuallererst wird aber ein halbes Nori-Blatt ausgebreitet und mit einer Schicht Reis bestrichen (ca. 1cm dick), aber Vorsicht, an einer Längsseite des Nori-Blattes muss ein freier Rand sein. Anschließend wird die Mitte des Reis mit der Wasabi-Paste bestrichen (hier je nach persönlichem Wunsch Paste auftragen).

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Die oben bereits zubereitete Füllung wird nun ebenfalls mittig auf dem Reis platziert, bevor wir das Ganze so zusammenrollen, sodass Reis mit Reis abschließt und die frei gebliebene Stelle des Nori „überlappt“. Auf diese überlappte Stelle legen wir unsere Sushi-Rolle und lassen diese für 5–10 Minuten, ruhen. Danach schneiden wir unsere Sushi-Rolle in ~6 gleich große Stücke. Sollte das Sushi nicht ganz zusammenhalten, kann man die Stelle mit etwas Wasser einreiben. Dann sieht das Nori-Blatt an dieser Stelle zwar nicht mehr so schön aus, aber immerhin überlebt unsere Rolle.

Gerne darf man auch eine extra Portion Wasabi oder Sojasoße zu dem selbstgemachten Sushi anreichen.

Itadakimasu!

Teil 2 folgt mit Nigiri-Sushi.

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