Manju
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Man sitzt mit Freunden beisammen mit einer guten Tasse Tee. Wenn man dazu mal nicht das billige Teegebäck aus dem Supermarkt servieren möchte, gibt es hier ein Rezept, welches eure eigenen kleinen Teerunden japanisch revolutioniert.

Manju sind ein Zeitzeugnis für die Verbundenheit der chinesischen und japanischen Traditionen. Das Dampfgebäck hat es durch seine leckeren Geschmack und kostengünstige Herstellung schnell in die traditionelle japanische Küche geschafft. Adzukibohnenpaste, welche generell gerne in diversen Süßspeisen verwendet wird, ist die Hauptfüllung der Manju. Andere beliebte Füllungen sind auch Honig und Zucker.

Zutaten

80g brauner Zucker
3 Teelöffel Wasser
1/2 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Wasser
130g Mehl
1 Esslöffel Mais- oder Kartoffelstärke
240 g Adzukibohnenpaste

Außerdem benötigen wir einen Bambusdämpfer.

Vorbereitung des Teigs und der Füllung

In einem kleinen Topf erhitzen wir zunächst 3 Teelöffel Wasser und den braunen Zucker. Wir lassen die Zutaten köcheln bis der Zucker vollständig aufgelöst ist und stelle den Topf zum Abkühlen auf die Seite.

Während der Topf abkühlt, befeuchten wir unsere Hände mit Wasser und formen aus der Adzukibohnenpaste kleine Kugeln. Jede der Kugeln sollte etwa 20g wiegen.

Als nächstes mischen wir in einer kleinen Schüssel Backpulver und einen halben Teelöffel Wasser. Diese Mischung geben wir zum gekühlten Zuckersirup hinzu und vermengen alles gut.

In einer großen Schüssel sieben wir das Mehl und die Speisestärke und geben den Zuckersirup hinein. Mit sauberen Händen kneten wir die Mischung zusammmen, sodass ein großer Klumpen entsteht. Die Schüssel decken wir mit Frischhaltefolie ab und lassen den Teig etwa 15 Minuten ruhen.

Auf einer mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche platzieren wir den Teig und kneten ihn 1-2 Minuten. Der Teig sollte nach einer japanischen Tradition die Textur eines Ohrläppchens haben, um weiterverarbeitet zu werden. Wichtig ist, den Teig nicht zu lange zu kneten, da er sonst zu trocken wird.

Wenn der Teig die richtige Konsistenz erreicht hat, formen wir aus ihm eine Rolle und schneiden diese in 12 gleich große Stücke. Die Stücke müssen wir mit einem feuchten Handtuch bedecken, um das Austrocknen zu verhindern.

Zubereitung der Manju

Nun kommen die letzten Schritte. Zuerst formen wir aus einem Stück Teig eine Kugel und drücken ihn flach, sodass der Teig etwa einen Durchmesser von 5cm hat. In der Mitte des Teiges platzieren wir nun eine Adzukibohnenkugel und falten den Teig darum. Zu beachten ist, die Kugel vollständig mit dem Teig zu umschließen.

Wir rollen ihn vorsichtig auf unserer Arbeitsplatte bis er eine schöne Form hat. Die fertigen Manju werden wieder unter das feuchte Handtuch gelegt. Mit den anderen Stücken verfahren wir gleich.

Für das Dämpfen der Manju benötigen wir nun einen Bambusdämpfer. Dafür bringen wir einen Topf oder Wok mit ca. 5cm Wasserhöhe zum Kochen. Darüber platzieren wir den Dämpfer (wenn ihr selten mit Bambusdämpfer arbeitet informiert euch in der Bedienungsanleitung). Die Manju benötigen etwa 10-12 Minuten.

Um die Manju ein wenig zu trocknen, legen wir sie auf ein Gitter. Wenn sie angetrocknet sind, wickeln wir jeden Manju einzeln in Frischhaltefolie. So bleiben sie länger frisch.

Das Rezept ist natürlich veränderbar. Wenn man bunte Manju möchte, sollte kann man einfach ein wenig Lebensmittelfarbe in den Teig geben. Es sind selbstverständlich auch andere Füllungen möglich. Besonders beliebt sind neben Adzukibohnen auch Matcha. Am besten genießt man Manju als Teegebäck mit Freunden bei einer warmen Tasse Matcha. So verleiht ihr euren Teezeiten einen echten japanischen Flair.

Wenn ihr nach einer herzhaften Ergänzung sucht findet ihr hier ein leckeres Okonomiyaki  und für die süße Abrundung ein einfaches Tofu-Milchshake Rezept.

„Itadakimasu“ – Guten Appetit

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QUELLEJust One Cookbook (On-Line)
Ich bin Student und Japan ist meine Leidenschaft. Lasst uns gemeinsam auf eine Erkundungsreise durch die japanische Kultur gehen und dabei köstliche Rezepte genießen.
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Thomas Anger
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Saskia ^^

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Simon Lamprecht 😍