Hayao Miyazakis letzter Film, Wie der Wind sich hebt, kam letzten November in die japanischen Kinos. Doch was macht der Ghibli-Gründer nun, wo er seinen Ruhestand auslebt?

Nach dem 29-jährigen Aufbau des Studios Ghibli sollte man meinen, dass Hayao Miyazaki (73) nun seinen Ruhestand auskostet. Doch falsch gedacht. Auch nach seinem letzten Film geht der Mitbegründer täglich ins Studio.

Eigentlich müsste Miyazaki mit seiner Nussknacker-Ausstellung im Ghibli Museum oder dem Zeichnen seines eigenen Manga beschäftigt sein. Doch findet er täglich Zeit, die jungen Animatoren im Studio zu motivieren, so der ehemalige Präsident des Studios, Toshio Suzuki. Auch gibt er den Jünglingen noch Anweisungen zur Arbeit, was momentan laufenden Projekte wie „Omoide no Mānī“ (Erinnerungen an Marnie) sicherlich guttut.

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Einen wirklichen Ruhestand vom Filmemachen hat sich Hayao Miyazaki, wie er eigentlich angekündigt hat, somit nicht verschafft. Vielmehr trainiert er nun intensiver die neue Generation an Animatoren, die mit neuen Filmen den Kindern ein Lächeln aufs Gesicht zaubern sollen. Doch Miyazaki hat nur angekündigt, dass er bei Animationsfilmen nicht mehr mitwirken wird. Somit bleibt das Urgestein der Anime-Welt dem Studio noch eine Weile erhalten.

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