In den letzten Wochen fand in sieben Städten das peppermint anime festival des gleichnamigen Publishers statt. Wir waren in Frankfurt am Main und München für euch dabei, um ein kleines Recap zu verfassen.

Anime werden in Deutschland und Österreich immer gefragter, weshalb nun auch das Kino herhalten muss. Neben Kazé und seinem diesjährigen Kino-Marathon hat vorher schon peppermint anime sein Festival abgehalten. Dieses bot einen ganzen Tag lang Anime pur in Kinoatmosphäre. Alle Vorstellungen waren übrigens in OmU, also in Originalfassung mit Untertitel!

Die Events waren zumindest in München und Frankfurt am Main gut besucht, wobei die Cosplayer München scheinbar gemieden haben. Dennoch war die Stimmung gut und die Filme boten auch den Kinomitarbeitern Abwechslung zum typischen Hollywood-Kram. Neben Anohana und weiteren Acts standen zwei Filme besonders im Rampenlicht: Garakowa und The Anthem of the Heart. Letzteres wurde von peppermint anime als Hauptfilm beworben und kam erst Ende 2015 in die japanischen Kinos.

The Anthem of the Heart war auch im Abendprogramm zur besten Sendezeit, sodass die Besucherzahlen hier auch größer waren also normal. Was in Frankfurt aufgefallen ist, waren die recht vielen Rechtschreibfehler, die vor allem bei The Anthem of the Heart auffielen. In München schien dieser Fauxpax wohl auch peppermint anime erreicht zu haben, da sich das Team kurz vor Vorführung für die Untertitelqualität entschuldigt hat.

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Wer einen Tagespass ergattert hat, bekam eine Festivaltasche mit einem Band von Samurai Flamenco. Schade nur, wenn man die 2. oder 3. Volume bekommt. Genau das ist uns nämlich passiert. Die Tasche enthielt auch Poster, Broschüren und weiteres Infomaterial. Insgesamt ein nettes Goody, die den Wert des Tagespasses nahezu wettmacht.

Gerüchten zufolge soll das peppermint anime festival im nächsten Jahr unter neuem Namen erneut stattfinden. Dann wohl mit neutralerer Bezeichnung, damit mehrere Publisher mitziehen und das Event größer werden kann. Sollte das stimmen, wäre dies ein durchaus uneigennütziger Zug des Publishers, da er seinen Namen im Festival aufgibt. Das gibt Pluspunkte bei uns Anime-Fans. 😉

Kleiner Tipp nach all dem Kinotrubel: Schaut euch The Anthem of the Heart an, sobald es euch möglich ist. Der Anime-Film bietet so viel Emotion und überrascht durch seine Handlung. Da sind sicherlich auch ein paar Tränen geflossen …

 

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