Von Mai 2015 bis September 2015 veröffentlichte der Kazé Verlag im Zweimonatsrhythmus den Mangatitel Fantasma von Yuji Kaku. Somit sind bisher 3 Bände erschienen, mit denen die Kurzserie auch schon abgeschlossen ist.Fantasma 1

Handlung

Nero hat es im Leben nicht leicht. Er arbeitet in einem Stripclub unter der strengen Herrschaft von Barbarella, der Besitzerin des Clubs. Seine Eltern kennt er nicht. Er ist ein Waise. Eines Tages stolpert er im Keller über einen Baseballschläger, dem ein seltsames Geschöpf innewohnt. Dieses ergibt sich Nero zu erkennen und nennt sich selbst ein „Fantasma”: Eine magische Waffe, in der die Seele eines Verstorbenen lebt.

Nero wurde von dem Fantasma, das sich ihm als „Pucci” vorstellt, als Träger auserwählt, weil er angeblich der Sohn des einstigen Chefmafioso des Landes -Don Pasolini- sein soll. Mit dem Ziel, Neros Mutter zu finden, begeben sich die beiden auf Reise. Diese gestaltet sich als schwer und gefährlich,  da ein hohes Kopfgeld auf Nero ausgesetzt ist und ihm viele Killer nach dem Leben trachten.

Ausgelegt auf nur 3 Bände ist der Handlung logischerweise nicht viel Tiefgang beschert, sie wird aber spannend erzählt und deshalb gebe ich ihr die Wertung 8.

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Zeichenstil

Der Zeichenstil ist besonders detailreich. Jeder Charakter ist mit viel Sorgfalt gezeichnet und weist seine besonderen Eigenarten auf, egal ob Haupt- oder Nebenfigur. Neben vielen großen Panels steht auch eine Menge an Kleineren, welchen ebenso viel Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

NeroIn einem Shonen-Titel sind unter anderem Actionszenen die wichtigsten Aspekte. Diese erfreuen sich in Fantasma vorbildlicher „Schlagkraft” und lassen jedem Actionfan das Herz höher schlagen. Darum gebe ich dem Stil die Wertung 10.

Sprache

Auffallend ist hier nur die freche und vorlaute Art von Nero zu erwähnen, der mit seinen kleinen Wutausbrüchen und teilweise naiven Ansichten immer wieder gerne in das ein oder andere Fettnäpfchen tritt und den Manga so auf eine witzige Schiene leitet, wie wir es schon von Charakteren wie Ruffy aus One Piece oder Natsu aus Fairy Tail  kennen. Wertung 8

Fazit:

Fantasma ist ein typisches Shonen-Werk voller Action und Fantasy-Elemente. Schnell erzählt und kraftvoll gezeichnet wird in nur drei Bänden viel erzählt und viel gezeigt. Jedoch ist die Handlung relativ vorhersehbar und liefert kaum einen Überraschungsmoment, bietet sich aber ideal für eine kurzweilige Unterhaltung an.

ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Handlung
8
Zeichenstil
10
Sprache
8
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2000

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