© 1995 Masamune Shirow/Kodansha Ltd./Bandai Visual Co., Ltd./Manga Entertainment.

Gestern lief in den Cinemaxx & Cinestar Kinos noch einmal der klassische Ghost in the Shell-Film aus dem Jahre 1995 auf der großen Leinwand. Wir haben uns das ganze mal für euch angesehen.

Bevor wir mit der Review beginnen, hier noch ein paar kurze Infos zu deren Aufbau: Die Themen „Handlung“ und „Unterhaltungsfaktor“ fließen nicht in die Bewertung am Ende mit ein, da es sich hier um subjektiv zu betrachtende Punkte handelt. Da jeder Mensch ein anderes Genre bevorzugt, kann hier einfach keine allgemeine Bewertung erfolgen.

Die restlichen zwei Kategorien bekommen je eine Punktzahl zwischen 0–10, sodass am Ende ein Durchschnitt von satten 10 möglich ist. Also, fangen wir an!

Handlung

Wir schreiben das Jahr 2029. Fast alle Menschen haben ihren Körper durch künstliche Implantate verändert, um auf diese Weise bestimmte Fähigkeiten zu verbessern und sich neue anzueignen. Sogar das Gehirn lässt sich durch ein Cyberbrain ersetzen, das fortan mit digitalen Daten gespeist werden kann.

Verpackt in einer Biokapsel, der Shell, stecken in jedem Cyborg menschliche Gehirnzellen mit dem Geist (Ghost), der die Identität und Persönlichkeit enthält. Umso bedrohlicher ist das Auftauchen eines unbekannten Hackers, genannt Puppet Master, der die Sicherheitsbarrieren der Shells zu überwinden vermag und auf diese Weise die Gehirne der Cyborgs mit falschen Informationen speisen kann.

Seine Opfer verlieren ihren Willen und begehen Verbrechen für ihn und seine Auftraggeber, werden zu seinen Marionetten. Um dies zu verhindern, wird die Sektion 9, eine Spezialeinheit des japanischen Innenministeriums, auf den Puppet Master angesetzt…(©KAZÉ Anime)

Qualität

© 1995 Masamune Shirow/Kodansha Ltd./Bandai Visual Co., Ltd./Manga Entertainment.

Bei der Qualität gibt es nichts zu meckern. Man merkt hier zwar, dass es sich um einen alten Anime handelt, jedoch schadet das dem Anime keinesfalls. Das Ganze auf der Leinwand zu sehen, macht es nur noch besser. Alle Zuschauer haben gespannt auf die große Leinwand geschaut und konnten in den Anime eintauchen und gespannt warten, was als nächstes passiert.

Auch die Soundeffekte und der Sound war klar und passend zu den Situationen.

Alles in allem gibt es hierfür 10 Punkte von uns.

Synchronisation (Dub)

Alle Stimmen der Charaktere waren passend. Bemängeln kann man in diesem Punkt also auch nichts. Sie waren passend zu der Art des Charakters gewählt und auch die Computer-Stimmen wurden perfekt getroffen. Man konnte also prima allem folgen.

Für den Bereich Synchronisation gibt es also ebenfalls 10 Punkte.

Unterhaltungsfaktor

© 1995 Masamune Shirow/Kodansha Ltd./Bandai Visual Co., Ltd./Manga Entertainment.

Ab und an gibt es ein paar lustige Momente, bei denen man schmunzeln muss, da die Situation einfach passt. Ansonsten fesselt der Anime eher mit Story und deren Umsetzung. Auch wenn unsere Zukunft noch nicht so ausgereift ist, wird durch Ghost in the Shell dennoch eine Zukunft gezeigt wie sie aussehen könnte. Ghost in the Shell punktet vor allem mit Spannung und Action.

Fazit

Es war mein erstes Mal, dass ich Ghost in the Shell gesehen habe. Ich vermeide eigentlich so gut es geht, ältere Anime zu schauen, mit denen ich nicht aufgewachsen bin. Jedoch hat mich Ghost in the Shell nicht enttäuscht. Jeder sollte diesen Klassiker mal gesehen haben, da er dadurch definitiv keinen Verlust macht und es vermutlich nicht bereut. Das Alter dieses Anime sollte einen nicht abschrecken, denn er gehört dennoch zu einem der Meisterwerke in der Anime-Welt.

© 1995 Masamune Shirow/Kodansha Ltd./Bandai Visual Co., Ltd./Manga Entertainment.
Überblick der Kriterien
Qualität
10
Synchronisation
10

Stellvertretender Chefredakteur bei Japaniac. Zuständig für Gewinnspiele oder andere Specials. In meiner Freizeit habe ich nichts gegen eine entspannte Runde an der Konsole. Leidenschaftlicher Anime-Fan und nerdiger Otaku seit mehreren Jahren.