Am 26. Februar erschien der zweite Band des Manga Sakura – I want to eat your pancreas beim Carlsen Verlag und beendet hiermit die Geschichte rund um das Mädchen Sakura.

Dies ist die Rezension zum zweiten Band, wollt ihr mehr über den ersten Band wissen, dann klickt hier!

Handlung

Unser Protagonist, welcher seinen Namen am liebsten geheim hält, durchlebt eine Achterbahn der Emotionen. Ihm wird bewusst was Sakura in seinem Leben innerhalb kürzester Zeit bewegt hat. Doch trotz einer schweren Wendung zeigt sich wie unser Protagonist in ein neues Leben findet und sich selbst neu kennenlernt.

Sakura I Want To Eat Your Pancreas 2
KIMI NO SUIZO WO TABETAI Vol. 2© Yoru Sumino, Idumi Kirihara 2016 by Futabasha Publishers Ltd. © Carlsen Verlag GmbH – Hamburg 2018

Auch im zweiten Band ist der Tod ein großer Bestandteil der Geschichte, dennoch wird der Handlungsfokus auf die gemeinsame Beziehung zwischen Sakura und dem Protagonisten ohne Namen gelegt. Genauso werden die Beziehungen zu Sakuras bester Freundin und ihrem Ex beleuchtet, da diese nicht in ihre Krankheit eingeweiht sind und somit mit ihrem Tod überrumpelt werden, wenn es so weit ist.

Eine unheimlich bewegende Story, welche zu Tränen rührt und einem das Bewusstsein zum Leben näher bringt. Leider ist die Handlung in zwei Bänden sehr schnell abgeschlossen, Potential für einen weiteren Handlungsverlauf wäre durchaus vorhanden gewesen. Wertung 8

Zeichenstil

Wie schon in Band eins erwähnt, so ist auch hier die Story minimalistisch ausgestaltet. Da hier die Thematiken Tod und Trauerbewältigung betrachtet werden sind viele Passagen düster und überschattet dargestellt. Große Bildabschnitte untermalen die Emotionalität mit welcher hier gearbeitet wird und ermöglichen einen besseren Zugang zum Lesen des Manga. Wertung 9

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Perspektive

Das Geschehen wird von unserem namenlosen Protagonisten erzählt, welcher sich an die Zeit mit Sakura zurückerinnert. Jedoch erfahren wir im Verlauf der Geschichte wieso wir seinen Namen nicht erfahren, was die Handlung auf eine weitere Emotionsebene führt.

Wir bleiben den gesamten Handlungsverlauf über in der Perspektive des namenlosen Protagonisten, doch durch seine neu erlernte Umsetzungsart von Gefühlen durch Sakuras Einfluss erfahren wir viel mehr über seine Gedanken und Gefühle als im ersten Band. Dies untermalt die Bindung zwischen Sakura und dem Protagonisten auf eine sehr schöne Art und Weise, daher vergeben wir eine Wertung von 10 Punkten.

Fazit

Sakura – I want to eat your pancreas ist ein sehr gutes Beispiel für den Umgang mit dem Tabuthema Tod in jungen Jahren, so wie es kaum von anderen Manga gemacht wurde. Auch wenn es ein unheimlich schweres Thema ist, zu dem man besonders in jungen Jahren zumeist kaum Berührungspunkte vorfindet, wurde zumindest versucht einen Zugang zu finden und zu sensibilisieren.

Wer mit den Thematiken Tod und Trauer sehr große Schwierigkeiten hat, sollte fürs erste vielleicht die Finger von Sakura – I want to eat your pancreas lassen, da dieser Manga stark unter die Haut geht. Jedoch ist er für jeden mit Interesse sehr empfehlenswert.

ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Handlung
8
Zeichenstil
9
Perspektive
10
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2000

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