Heute nehmen wir einen frisch erschienen Manga von Egmont Manga genauer unter die Lupe. „Horimiya” ist nicht nur mit dem Cover recht einladend. Mit 10 Bänden wird auch noch einiges an Lesestoff zusammenkommen.

Handlung

©Egmont Manga ©HERO ©Daisuke Haigiwara

Horimiya beginnt wie viele andere Anime; in der Schule. Alles wirkt wie ein normaler Schulalltag. Die ach so beliebte Kyoko versucht alles, damit ihr Geheimnis nicht ans Tageslicht kommt. Tag für Tag verzichtet sie auf soziale Beziehungen, um für ihren kleinen Bruder da zu sein. Oft vermisst sie es, aber ist auch froh, dass niemand weiß, wie sie privat gekleidet ist und sich verhält.

Als eines Tages ihr Klassenkamerad Izumi sich um ihren kleinen Bruder kümmert und ihn zu ihr nach Hause bringt, ist er der erste Mensch, der Kyokos wahres Erscheinungsbild sieht. Selbes gilt jedoch auch für ihn. Er hat Piercings und Tattoos, die er tagsüber jedoch unter langen Klamotten und seinen langen Haaren versteckt.

Wo anfangs noch eine Abneigung gegeneinander und viele Vorurteile existieren, entsteht bald eine enge und besondere Freundschaft. Auf Dauer wird es immer schwerer, das Geheimnis zu bewahren. Werden die zwei es noch weiterhin schaffen? Wird die besondere Freundschaft wirklich nur eine Freundschaft bleiben?

194 Seiten voller mitreißender Geschichte und Momenten zum  sich selbst Wiederfinden. Denn uns anders verhalten als wir in Wirklichkeit sind, das haben wir wohl alle schon einmal. Diese Kategorie bekommt von uns also die Höchstpunktzahl von 10.

Zeichenstil

Vor allem die Charaktere sind hier außerordentlich gut gezeichnet. In ihnen spürt man förmlich die Liebe und Mühe, welche die Zeichnerin vermutlich in diese Zeichnungen investiert hat. Gesichtsausdrücke sind sehr passend zu den Emotionen getroffen und gleichzeitig oft recht humorvoll gezeichnet. Während des Lesens fängt man also beinahe automatisch an, ein Lächeln zu bekommen und findet sich schneller in den Charaktern wieder als einem lieb ist.

Es gab zwar weniger detailreiche Stellen was die Umgebung betrifft, dafür wurde umso mehr Wert darauf gelegt, dass selbst Schweiß oder Wassertropfen auf den Haaren der Charaktere umso echter wirken.

Insgesamt schafft also auch diese Kategorie wieder die volle Punktzahl und bekommt somit eine Wertung von 10. 

Perspektive

Man erlebt den Manga immer aus unterschiedlichen Perspektiven. Die meiste Zeit ist es aus Kyokos Augen, die krampfhaft alles tut, um nicht aufzufallen und die Rolle ihrer Eltern für ihren kleinen Bruder zu übernehmen. Man verspürt hier alle Sorgen, während sie einfach sie selbst ist und bekommt das in Form ihrer Gedanken auch mitgeteilt. Sie erfährt eine Entwicklung was zumindest Schulgespräche und Gefühle betrifft, so ist Izumi der erste Junge, den sie beginnt zu mögen und ebenfalls einer der wenigen, mit denen sie in der Schule gern redet.

Hin und wieder wechselt es dann auf den eher ruhigen Izumi, der jedoch viel Spaß dabei hat, sich mit Kyoko und deren kleinen Bruder zu beschäftigen. Vor allem seine Sichtweise ändert sich aber im Laufe des Bandes. Er wirkt mit der Zeit fröhlicher und offener, auch in der Schule.

Dafür gibt es von uns eine  Wertung von 10.

Fazit

Ein Manga, der vermutlich indirekt das Leben einiger Leser perfekt trifft. Die Situation kennt doch fast jeder: In der Schule vielleicht total beliebt und daheim lieber der ruhige Zocker. Oder ganz anders. Es gibt heutzutage viele Leute, die sich in der Öffentlichkeit anders benehmen als sie privat sind. Dieser Manga erweckt mit ansprechenden Zeichnungen und Alltagssituationen unsere Aufmerksamkeit und wird wahrlich jedem Slice of Life und Romance Fan ans Herz gelegt.

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Überblick der Kriterien
Handlung
10
Zeichenstil
10
Perspektive
10
Ich sorge auf Japaniac hauptsächlich dafür, dass die Newsletter und die Gewinnspiele laufen. In meiner Freizeit habe ich nichts gegen eine entspannte Runde an der Konsole. Mit Japaniac kann ich alle Hobbies miteinander kombinieren. Leidenschaftlicher Anime-Fan und nerdiger Otaku seit mehreren Jahren.