Der Epos von Akame ga KILL! ist gerade erst in Deutschland zu Ende gegangen. Doch bereits jetzt wartet das Spin-Off mit dem Beititel ZERO auf euch. Wir stellen euch den Auftakt vor. Hierfür bedanken wir uns herzlich bei KAZÉ für die Bereitstellung eines Lesexemplares.

In Japan ist der Ableger des allseits beliebten Action-Manga bereits mit zehn Bänden abgeschlossen. Aktuell sind zwei Volumes auf Deutsch erhältlich. Weitere folgen im zweimonatigen Erscheinungsrhythmus.

Handlung

Nicht immer stand das Mädchen Akame auf der Seite der Rebellengruppe. Das Spin-Off Akame ga KILL! ZERO klärt über die Vergangenheit der jungen Schwertkämpferin auf. Diese steht zu Beginn der Geschichte bereits im Dienste der kaiserlichen Armee.

Mit weiteren sechs Kameraden bildete man sie bereits als junges Mädchen in einer speziell zu diesem Zweck erschaffenen Kulisse über acht Jahre lang aus. Diese Elite-Einheit untersteht einem mysteriösen Kommandanten, den die Mitglieder der Truppe auch liebevoll Vater nennen.

Akame selbst ist skeptisch. Doch trennte das Kaiserreich sie von ihrer, ebenfalls aus der Hauptreihe bekannten, jüngeren Schwester Kurome. Auch diese befindet sich in der Ausbildung zu einer Soldatin des Reiches. Den beiden Schwestern wird eine Zusammenkunft bei erfolgreicher Ausbildung versprochen. Dieses Versprechen ist der Antrieb der beiden Geschwister.

Weiterhin begleiten wir Akame während ihrem ersten Auftragsmord und lernen die Menschen kennen, welche mit ihr die Jahre ihrer Kindheit und Jugend verbrachten. Bereits der erste Band offenbart zahlreiche interessante Handlungsstränge. Somit vergeben wir für die Handlung 9,0 Punkte.

Übrigens ist die Kenntnis der Hauptreihe nicht zwingend erforderlich, denn Autor Takahiro erklärt regelmäßig diverse Hintergründe.

Zeichenstil

Zunächst ist anzumerken, dass Kei Toru nun Tetsuya Tashiro als Illustrator von Akame und Gefährten ablöst. Die wesentliche Veränderung liegt allerdings lediglich in der Kontrastgebung der Zeichnungen.

In der Hauptreihe unterstützte Tashiro die Serie häufig mit dunklen Schatten und hebte somit die trübe Atmosphäre des Werks besonders hervor. Dagegen versucht Toru mit deutlich helleren Illustrationen den noch unverdorbenen Blick auf das Kaiserreich zu bewahren.

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Insgesamt sind die Zeichnungen sehr typisch für einen Shounen-Manga. Markant sind besonders die leicht eckigen Gesichter der Protagonisten und die hitzigen Gefechte. Letzteren kann der Leser gut folgen, dies spricht für den strukturierten Zeichenstil.

In Folge vergeben wir gute 8,0 Punkte für Kei Torus Arbeit.

Akame Ga Kill! Zero – Band 1
© Takahiro, Kei Toru / SQUARE ENIX CO., LTD.

Perspektive

Der Manga hat keine feste Hauptperson, welche durch die Handlung führt. Als Leser erhalten wir sowohl aus den Reihen der kaiserlichen Armee als auch von den Rebellen Informationen, welche schlußendlich das Setting formen.

Insbesondere die Dialoge lassen die Geschichte voranschreiten. Unterstützt von dem Gedankengut der übrigen Charaktere, bildet sich ein rundes Gesamtkonzept ab. Dieses überzeugt vollkommen und findet ein gutes Gleichgewicht zwischen Spannung erhalten und Informationen geben.

Uns spricht die Erzählweise sehr an, weswegen wir volle 10,0 Punkte zuteilen.

Fazit

Insgesamt überzeugt uns das Spin-Off. Sowohl die Leser der Hauptreihe als auch Neueinsteiger finden sicherlich gefallen an der Action-Serie um die Schwertkämpferin Akame. Durch die zehn Bände ist der Geschichte zudem ausreichend Platz geboten.

Möglicherweise bieten die folgenden Bände noch Einsicht in die tatsächliche Außenwelt. Bereits mit dem Franchise vertraute Leser dürfen sich zudem auf einige bekannte Gesichter freuen.

Bei Interesse ist ein Blick in die offizielle Leseprobe sicherlich ebenfalls ratsam. Demnächst präsentieren wir zudem unsere Review zur Fortsetzung, dem zweiten Band der Reihe.

Hier könnt ihr euch Akame ga KILL! ZERO beispielsweise zulegen: 

ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Handlung
9
Zeichenstil
8
Perspektive
10
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