Nachdem uns der Auftakt der zehnbändigen Serie überaus begeisterte, möchten wir auch den zweiten Band auf seine Wertigkeit prüfen. Hierfür stellte uns altraverse freundlicherweise ein Rezenionsexemplar bereit, für welches wir uns herzlich bedanken.

Natürlich wartet auch der zweite Band wieder mit einer edlen Coververedlung und Farbseiten im schicken Großformat auf. Seit dem 22. November 2018 ist der Band bereits im Handel für zehn Euro (D) erhältlich.

Handlung

Nachdem Akira ihre Gefühle gegenüber Kondo gestanden hat, ist sie verletzungsbedingt zunächst einige Zeit von ihrer Arbeit befreit. In dieser Zeit begleiten wir den fünfundvierzigjährigen Restaurant-Manager in seine Gedankenwelt.

Noch immer grübelt er darüber, wie und ob es tatsächlich möglich wäre, dass eine junge Oberschülerin sich in ihn – einen alten Knacker – verliebt. Im Zuge dessen kommen in ihm Zweifel auf und Kondo hinterfragt Akiras Motive zunehmend.

Da er auf keinen klaren Gedanken kommt, beschließt er, die ehemalige Läuferin bei ihrer Rückkehr noch einmal auf die jüngsten Ereignisse anzusprechen. Im Gespräch wird Kondo schließlich dazu verleitet einem Date mit Akira zuzustimmen. Ob das gut gehen kann?

Der zweite Band porträtiert eine geradezu spürbare Weiterentwicklung der Geschichte. Die Fortsetzung konzentriert sich dabei nicht ausschließlich auf die beiden Protagonisten, sondern bindet auf gelungene Art und Weise auch zunächst unscheinbar wirkende Charaktere in die Gesamthandlung ein.

Wir würdigen die Weiterführung der Geschichte daher erneut mit 10,0 Punkten.

Zeichenstil

Die harmonisierenden Zeichnungen beeindruckten uns ebenfalls erneut. Jun Mayuzuki beweist erneut ein hervorragendes Gespür für seine Zeichnungen. Das Großformat hebt diese noch einmal besonders gut hervor.

So wirkt der Stil zwar auf den ersten Blick ein wenig chaotisch, doch entspricht dem Charme der Serie in voller Gänze. Die Bedrückung des in die Jahre gekommenen Kondo wird durch dessen Mimik beispiellos eingefangen.

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Die Panelaufteilung wirkt sehr interessant und bietet ein wenig Abwechslung innerhalb der Geschichte. Die Zeichnungen lassen sich wohl am ehesten als verträumt und detailverliebt zugleich charakterisieren. Dabei wird jedoch nicht zwingend Wert auf die Ausarbeitung der Hintergründe gelegt.

Der Zeichenstil überzeugt durch seine Stimmigkeit und erhält somit eine Wertung von 10,0 Punkten.

Perspektive

Nachdem der erste Band bereits in dieser Kategorie überzeugen konnte, übertraf die Fortsetzung dies bei weitem. So bietet diese ein geradezu mannigfaltiges Geflecht an verschiedenen Perspektiven.

Besonders positiv vernahmen wir eine Szene, in welcher Kondo zusammen mit Akira im Regen spaziert. Dort erinnert sich der gealterte Herr zurück an seine längst verblühte Jugend. Der Perspektivwechsel und der dynamische Blick in die Vergangenheit sind tadellos.

Wir kommen also nicht umhin auch in dieser Kategorie 10,0 Punkte zu vergeben.

Fazit

After The Rain Band 02
KOI WA AMEAGARI NO YONI Vol. 2 by Jun Mayuzuki © 2015 Jun MAYUZUKI Original cover design: SALIDAS by SHOGAKUKAN. © Altraverse GmbH – Hamburg 2018

Die Fortsetzung bestärkte unseren ersten Leseeindruck noch einmal nachhaltig. Der Manga richtet sich an alle Fans von seichtem Slice-of-Life mit moderaten Einflüssen aus dem Romance- und Comedy-Segment.

Das Großformat unterstützt den Titel mitsamt den exzellierenden Zeichnungen zusätzlich. Neben dem Inhalt und der Umsetzung überzeugt uns die hochwertige Coververedelung gleichermaßen.

Einen weiteren Einblick in den Manga gewährt euch zudem die kostenlose Leseprobe. Der dritte Band folgt schließlich am 17. Januar nächsten Jahres und setzt die Geschichte um die reife Akira und ihre erste Liebe, den älteren Herrn Kondo, fort.

Kaufen könnt ihr euch den Manga beispielsweise hier:

ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Handlung
10,0
Zeichenstil
10,0
Perspektive
10,0
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2000

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