A Silent Voice

Nachdem sich, wie hier nachzulesen, bereits mit Band 3 von „A Silent Voice” auseinandergesetzt wurde, werden wir uns nun anschauen, was in Band 4 der siebenteiligen Manga-Reihe passiert. Ihr dürft gespannt sein, was Shoya in Band 4 erleben muss. Vielen Dank an Egmont Manga, die uns ein Exemplar zum Rezensieren zukommen lassen haben. 

Handlung

A Silent Voice
©Egmont Manga / A SILENT VOICE © Yoshitoki Oiima/Kodansha.Ltd.

In A Silent Voice dreht sich alles um die taube Shoko Nishimiya und den Jungen Shoya. Ein Verhältnis, das sich am Anfang noch als problematisch herausstellt, da nicht nur Shoya das hörgeschädigte Mädchen mobbt und verurteilt, wird im Lauf der Geschichte zu einem rührenden Schicksal.

Im vierten Teil der Reihe geht alles drunter und drüber. Shoya knüpft endlich neue Freundschaften und scheint wieder Spaß zu haben bei einem gemeinsamen Tag im Freizeitpark. Als dann plötzlich eine vertraute Seele von dannen schreitet und dies Yuzuru und Shoko etwas aus der Bahn wirft, spürt er sogar zum ersten Mal Dankbarkeit von deren Mutter. Shoya gibt sich Mühe und hofft darauf, dass sich alle vertragen können. Erstmals erfährt man auch etwas über die Vergangenheit von Shokos Mutter und über Yuzurus Kindheit. Shoko hat einige Probleme, Shoya ihre Gefühle richtig zu vermitteln, sodass Yuzuru ihr beim Üben hilft.

Auch in diesem Band erwarten einen wieder neun Kapitel (24-33) voller spannender und rührender Momente zum Hineinfühlen und Mitfiebern. Diese Kategorie bekommt von uns wie im Falle von Band 3 für fesselnde Momente und mitreißende Gespräche die Höchstpunktzahl von 10.

Zeichenstil

Auch im vierten Band ist der Zeichenstil als humorvoll und mit viel Liebe zum Detail zu beschreiben, wobei nichts zu kurz kommt, egal ob Trauerfeier oder Freizeitpark. Man spürt die Emotionen der Charakter und fiebert in jedem Moment mit. Alles ist perfekt festgehalten, sodass man sich einfach im Manga zu Hause fühlt. Mit jeder Zeichnung versinkt man immer mehr in den Manga, bis man auf der letzten Seite angelangt ist. Man verschmilzt mit dem Manga, was wohl den Wunsch eines jeden Mangaka darstellt. Egal welcher Charakter, man versteht diesen und seine Gefühle und Blickwinkel.

Der vierte Band beinhaltet also genug zu lesen und für die Augen. Das, was uns bei Band 3 negativ aufgefallen ist bezüglich manchen Platzierungen von Schildern bzw. Erklärungen, können wir in diesem Band nicht feststellen. Alles in allem schafft also auch diese Kategorie die volle Punktzahl und bekommt somit eine Wertung von 10. 

Perspektive

Auch in Band 4 erlebt man die Geschichte zum größten Teil aus der Sicht von Shoya. Neu hinzu kommen hier aber noch der Wechsel, bei dem man sich in die Vergangenheit begibt und erneut einen traurigen Teil von Shokos Geschichte erfährt.

Shoya versucht alles, damit Shoko ihre Vergangenheit vergessen und alles an Zeit und Spaß nachholen kann, was er ihr verbaut hat. Doch mit dem Tod von Shokos Verwandter ändert sich auch kurzzeitig die Stimmung. Die sonst ach so aufgeweckte und motivierte Yuzuru verliert kurzzeitig die Fassung. Nachdem Shoya die beiden vorerst wieder aufheitern konnte, denkt er,  dass nun alles gut wird. Doch die Freude hält nicht lange, bevor sich Shoya neuen Problemen stellen muss…

Dafür gibt es von uns eine  Wertung von 10.

Fazit

Band 4 ist genauso fesselnd wie der Rest des Mangas. Einmal mit der ersten Seite begonnen, liest man den Band, bis er zu Ende ist und man traurig auf den nächsten Teil wartet. In dem Manga passiert so vieles, was einem zum Nachdenken anregt oder man mit eigenen Situationen in Verbindung bringt. Durch die inzwischen gut gelungene Darstellung der Charaktere weiß man ebenfalls, wie diese oft handeln würden, dennoch ist jeder von ihnen für eine Überraschung gut. Band 5, wir kommen.

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Überblick der Kriterien
Handlung
10
Zeichenstil
10
Perspektive
10
Stellvertretender Chefredakteur bei Japaniac. Zuständig für Gewinnspiele oder andere Specials. In meiner Freizeit habe ich nichts gegen eine entspannte Runde an der Konsole. Leidenschaftlicher Anime-Fan und nerdiger Otaku seit mehreren Jahren.

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