A Silent Voice

Nachdem sich, wie hier nachzulesen, bereits mit Band 2 auseinandergesetzt wurde, werden wir uns nun anschauen, was in Band 3 der siebenteiligen Manga-Reihe passiert. Ihr dürft gespannt sein, was Shoya sich in diesem Band für Gedanken macht.

Handlun

A Silent Voice Cover
©Egmont Manga / A SILENT VOICE © Yoshitoki Oiima/Kodansha.Ltd.

In A Silent Voice dreht sich alles um die taube Shoko Nishimiya und den Jungen Shoya. Ein Verhältnis, das sich am Anfang noch als problematisch herausstellt, da nicht nur Shoya das hörgeschädigte Mädchen mobbt und verurteilt, wird im Lauf der Geschichte zu einem rührenden Schicksal.

Im dritten Teil der Reihe setzt Shoya erneut alles daran, Shoko glücklich zu machen. Er scheut sich nicht einmal, sich Geld zu leihen, und versucht Shoko eine schöne Zeit zu ermöglichen, die sie aufgrund seiner Gemeinheiten vorher nie haben konnte. Ihr zuliebe macht er sich auf die Suche nach Sahara, einer Freundin aus der Grundschulzeit, die es nie mitbekommen hatte, warum Shoko nicht mehr im Unterricht erschienen war. Als dann noch Ueno auftaucht und in Shoyas Leben tritt, gerät er nicht nur in einen Gewissenskonflikt, sondern lässt anfangs sogar zu, dass dies sein Leben völlig über den Haufen wirft.

Auch in diesem Band erwarten einen wieder 9 Kapitel (15-23) voller spannender und rührender Momente zum Hineinfühlen und Mitfiebern. Diese Kategorie bekommt von uns wie im Falle von Band 2 für fesselnde Momente und mitreißende Gespräche die Höchstpunktzahl von 10.

Zeichenstil

Auch im dritten Band ist der Zeichenstil als humorvoll und mit viel Liebe zum Detail zu beschreiben, wobei nichts zu kurz kommt. Egal bei welcher Szenerie, man kann alles davon bewundern und genießen. Alles ist perfekt festgehalten, sodass man sich einfach im Manga zu Hause fühlt. Mit jeder Zeichnung versinkt man immer mehr in den Manga, bis man auf der letzten Seite angelangt ist. Man verschmilzt mit dem Manga, was wohl den Wunsch eines jeden Mangaka darstellt.

Der dritte Band beinhaltet neun Kapitel (15-23), es gibt also genug zu lesen und für die Augen. Bei Band 3 fällt uns jedoch auf, dass es vereinzelt Stellen gab, wo unter dem Frame noch eine Notiz war oder im Frame selbst versucht wurde, die Übersetzung zu platzieren. Dies ist jedoch möglichst klein erfolgt, weil kein Platz vorhanden war, und daher nur schwer zu lesen. Insgesamt vergeben wir aber dennoch eine gute Wertung von 9,5. 

Perspektive

Man erlebt die Geschichte aus der Perspektive von Shoya, dem Jungen. Dessen Haltung verändert sich mit der Zeit.

In Band 3 tut er anfangs alles, um Shoko zu verstehen, und gibt sich Mühe, ihr alles zu ermöglichen und zu zeigen, was ihr wegen ihrer Grundschulzeit verwehrt geblieben ist. Auch hier gibt es wieder einige Szenen, die in der Vergangenheit angesiedelt sind. Zudem werden Gefühle deutlich, die verschiedene Charaktere Shoya gegenüber empfinden, welche er aber so gar nicht bemerkt. Man darf in diesem Zusammenhang gespannt sein auf überraschende Wendungen, die Shoya widerfahren werden.

Dafür gibt es von uns eine  Wertung von 10.

Fazit

Shoya erlebt in Band 3 einen Plottwist vom feinsten. Durch diese Wendung verkompliziert sich seine Lage und er bekommt eine neue Sicht auf seine Mitmenschen. In diesem Kapitel widmet er sich wieder vollkommen dem Ziel Shoko die Kindheit zu ermöglichen, die sie nicht hatte. Während dem Lesen vergleicht man sich und sein Leben mit der traurigen Geschichte von Shoko und überdenkt seine Einstellung. Wir finden dies ist ein gelungener Manga der nicht zu knapp immer wieder auftretende Problematiken unserer Gesellschaft aufzeigt.

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Überblick der Kriterien
Handlung
10
Zeichenstil
9.5
Perspektive
10
Ich sorge auf Japaniac hauptsächlich dafür, dass die Newsletter und die Gewinnspiele laufen. In meiner Freizeit habe ich nichts gegen eine entspannte Runde an der Konsole. Mit Japaniac kann ich alle Hobbies miteinander kombinieren. Leidenschaftlicher Anime-Fan und nerdiger Otaku seit mehreren Jahren.