Am 16.06. hat Animoon Publishing das erste Volume ihres zweiten Animes, Toradora veröffentlicht. Wir durften uns diesen mal genauer anschauen und können nur so viel sagen, wir wurden nicht enttäuscht.

Bevor wir mit der Review beginnen, hier noch ein paar kurze Infos zu deren Aufbau: Die Themen „Handlung“ und „Unterhaltungsfaktor“ fließen nicht in die Bewertung am Ende mit ein, da es sich hier um subjektiv zu betrachtende Punkte handelt. Da jeder Mensch ein anderes Genre bevorzugt, kann hier einfach keine allgemeine Bewertung erfolgen.

Die restlichen vier Kategorien bekommen je eine Punktzahl zwischen 0–10, sodass am Ende ein Durchschnitt von satten 10 möglich ist. Also, fangen wir an!

Daten

© Yuyuko Takemiya/ASCII MEDIA WORKS/TORADORA Product Committee

Veröffentlichungsdatum: 16.06.2017
Medium: DVD/BD
Folgen: 01-05
Länge: 125 Minuten
Bonus: SOS! OVA 1, Textless Opening & Ending, Synchroclips, Sammelschuber und Mini-Plüschtiger
Sprache: Deutsch, Japanisch
Untertitel: Deutsch
Format: 16:9 (DVD), 1920x1080p (Blu-ray)
Ton:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 (DVD) / DTS-HD 2.0 (BD)
Japanisch: Dolby Digital 2.0 (DVD) / DTS-HD 2.0 (BD)
FSK: 12

Handlung

© Yuyuko Takemiya/ASCII MEDIA WORKS/TORADORA Product Committee

Ryuuji Takasu ist in seiner Gutmütigkeit wohl nur schwer zu überbieten. Wäre da nicht der vererbte Gangster-Blick seines Vaters, aufgrund dessen er an der Highschool als Schlägertyp gilt und nur wenig Freunde hat. Nur Klassenkameradin Taiga Aisaka, auch bekannt als der „Minitiger“, zeigt sich schon beim ersten Duell, zwischen den beiden vermeintlich größten Schlägern der Schule, sichtlich unbeeindruckt. Als die beiden erfahren, dass sie in den besten Freund des jeweils anderen verliebt sind, tun sich Tiger und Drache kurzerhand zusammen und schmieden irrwitzige Verkupplungspläne. (Quelle: Animoon Publishing)

Unterhaltungsfaktor

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Toradora gehört zu einem der Animes, die sowohl Slice of Life, als auch Comedy in höchstem Maße bieten. Mit den täglichen Auseinandersetzungen zwischen Drache und Tiger, also Ryuuji und Taiga, kommt die Comedy definitiv nicht zu kurz. Gemeinsam mit den Zweien kann man deren manchmal komplizierten Alltag überstehen. Die oft peinlichen und missverstandenen Situationen und nahezu aussichtslosen Lieben, machen es zusätzlich lustig und sorgen vermutlich sowohl bei Jugendlichen als auch jung gebliebenen Erwachsenen für Verständnis und Lacher.

Verpackung & Inhalt

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Toradora kommt im schicken Sammelschuber und Steelbook daher. Das Steelbook hat eine Schiebehülle, sodass weder das Steelbook beschädigt wird noch das Logo das Cover verdecken. Der Sammelschuber ist ebenfalls hochwertig und schön gestaltet und auch beim Steelbook merkt man wie edel es gestaltet ist. Im Steelbook befindet sich ein kleiner Episodenguide und zusätzlich hat man noch den kleinen Plüschtiger als Extra im Schuber. Auf der Disc findet man die erste Episode der OVA, Synchroclips und sowohl Ending als auch Opening, Textless. Das Menü ist freundlich und übersichtlich im Toradora-Stil gestaltet. Auf der Disc sieht man das To von Toradora, so kann man sich vorstellen was auf der zweiten Disc stehen wird. Im Steelbook ist als Hintergrund nochmal ein schönes Bild von Taiga und Ryuuji zu sehen.

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Die Extras sind gut durchdacht und werden dem Preis gerecht. Man bekommt hier jede Menge hochqualitativer Extras, die den Preis von rund 52€ durchaus gerecht werden. In dieser Kategorie bekommt Toradora eine Wertung von 10,0.

Bild- & Tonqualität

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Toradora kommt mit scharfer 1080p Auflösung, die in diesem Anime definitiv nicht fehlplatziert ist. Farblich gesehen wurde fast alles sehr hell gehalten, so kommt immer eine freudige Stimmung rüber und es unterstützt die amüsanten Momente zwischen Taiga und Ryuuji. Auch von der Umgebung bekommt man sehr viel mit, der alltägliche Schulstress stellen den Alltag von Taiga und Ryuuji da.

Beim Ton kann man auch nichts meckern. Man versteht alle Charaktere bestens und auch die Hintergrundgeräusche von klirrendem Geschirr oder den Attacken Taigas. Auch die Hintergrundmusik ist immer passend zur Szene gestaltet. Die Geräusche und die Musik behindern demnach keinerlei die Synchronisation.

Was Bild- und  Tonqualität angeht ist Toradora super ausgestattet, deswegen bekommt es in dieser Kategorie ebenfalls eine Wertung von 10,0.

Synchronisation (Dub & Sub)

Beim Dub kann man nichts bemängeln. Animoon hat einen entsprechend hochwertigen Cast zusammengestellt und die Art der Charakter bestens getroffen. Es ist auch alles Lippensynchron. Ein wahrlich hochwertiger Dub. Selbst der kleine Inko wurde bestens vertont und bringt einen immer wieder zum Schmunzeln. Der Dub vermischt sich auch in keinerlei Hinsicht mit der Musik oder den Hintergrundgeräuschen.

Beim Sub sieht es nicht viel schlechter aus. Dieser passt ebenfalls zu der japanischen Synchro, ist zwar oftmals unterschiedlich zum Dub, aber keinesfalls sinnentfremdet und standardmäßig gut lesbar in den Farben weiß mit schwarzer Umrandung. Mit dem Sub kann man prima diesen Anime genießen.

Toradora hat vermutlich eine der besten Synchronisationen und Casts überhaupt bekommen. Für diese brillante Leistung gibt es erneut die Wertung 10,0.

Fazit

© Yuyuko Takemiya/ASCII MEDIA WORKS/TORADORA Product Committee

Für Slice of Life und Romance Anime Fans ein Muss, ber auch für Fans der Serie. Bei dieser Qualität und den Extras wäre es eine Schande sich diesen Anime nicht in sein Regal zu stellen. Jeder wird sich vermutlich in man einer Situationen in einem von den Beiden wieder erkennen und dadurch auch deren Verhalten auf sich selbst reflektieren können. Für diese grandiose Arbeit von Animoon holen sie sich verdient die 10,0 als Gesamtbewertung.

Ihr könnt euch Toradora entweder im Animoon Webshop kaufen oder hier auf Amazon:

ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Verpackung & Inhalt
10
Bild-& Tonqualität
10
Synchronisation (Dub & Sub)
10
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Yuki
Gast
Yuki

Ich habe nur 4 Folgen von Toradora ausgehalten und musste es abbrechen weil ich Taiga absolut nervig fand. Eine der schlimmsten Chara die es je gab. Eigentlich mag ich Tsundere aber sie ist einfach nur gestört
Ich finde diese Serie ist ganz klar overhyped