Parasyte -The Maxim- erzählt von einem Angriff einer Parasiten-Rasse auf die Menschen. Hierbei verwenden sie die Menschen als Wirte und übernehmen deren Körper. Nun folgte das zweite Volume. Die Qualität des zweiten Volumes nehmen wir für euch in dieser Review genauer unter Lupe!

Bevor wir mit der Review beginnen hier noch ein paar kurze Infos zu deren Aufbau: Die Themen „Handlung“ und „Unterhaltungsfaktor“ fließen nicht in die Bewertung am Ende mit ein, da es sich hier um subjektiv zu betrachtende Punkte handelt. Da jeder Mensch ein anderes Genre bevorzugt, kann hier einfach keine allgemeine Bewertung erfolgen.

Die restlichen vier Kategorien bekommen je eine Punktzahl zwischen 0–10, sodass am Ende ein Durchschnitt von satten 10 möglich ist. Also fangen wir an!

Parasyte The Maxim Volume 2 Cover
Based on the manga „Parasyte“ by Hitoshi Iwaaki, originally serialized in the monthly Afternoon published by KODANSHA Ltd. ©Hitoshi Iwaaki / KODANSHA Ltd. ©VAP/NTV/4cast

Daten

Veröffentlichungsdatum: 27.07.2018
Medium: BD
Extras: 6 Tattoos, Leseprobe „Fire Punch“
Länge: 150 Minuten
Sprache: Deutsch, Japanisch
Untertitel: Deutsch
Format: 16:9 (1920x1080p)
Ton:
Deutsch: DTS-HD MA 2.0
Japanisch: DTS-HD MA 2.0
FSK: 16

 

Handlung

Parasyte The Maxim Volume 2 Screenshot3
Based on the manga „Parasyte“ by Hitoshi Iwaaki, originally serialized in the monthly Afternoon published by KODANSHA Ltd. ©Hitoshi Iwaaki / KODANSHA Ltd. ©VAP/NTV/4cast

Ein Parasit hat Shinichis Mutter umgebracht und sich ihres Körpers bemächtigt. Nun ist der außerirdische Eindringling auf dem Weg zum Vater, um auch ihn zu töten. Shinichi, der dank Migis schneller ärztlicher Versorgung den Angriff des nach Blut lechzenden Monsters überlebt hat, macht sich sofort auf den Weg, um seinen Vater zu retten. Kaum bei ihm angekommen, nimmt Migi die Anwesenheit eines Artgenossen wahr. Doch anstatt auf den gesuchten Mörder, treffen sie auf einen verängstigten Mann namens Mamoru Uda. In seinem Kiefer hat sich ebenfalls ein parasitärer Alien eingenistet. Sie freunden sich an und gemeinsam beschließen sie, den Feind aufzuhalten. Doch wird Shinichi wirklich seine eigene Mutter töten können? (© KAZÉ Anime)

Unterhaltungsfaktor

Die weiteren Episoden 7-12 gehen genauso spannend weiter wie die ersten sechs Episoden aufgehört haben. Der Mix aus Splatter und vereinzelten Horror-Aspekten ist auch hier sehr gut gelungen. So überrascht die ein oder andere Szene den Zuschauer und zieht ihn somit regelmäßig wieder voll in den Bann. Die Story erzählt weiterhin den etwas anderen Leidensweg von Shinichi, wie er den Tod seiner Mutter vollends verdaut oder auch den Konflikt mit sich selbst über die Frage, ob er denn schon komplett zum Parasiten-Wirt geworden ist.

Die durchgezogene, etwas angespannte Stimmung während der Handlung wird regelmäßig mit normalen Slice-of-Life Momenten oder auch ein bisschen Humor aufgelockert. So kann sich der Zuschauer regelmäßig wieder kurz entspannen und sich von der Spannung erholen.

Aufmachung & Extras

Das zweite Volume von Parasyte – The Maxim – kommt in einer schicken, jedoch normalen Version zu euch nach Hause. Der dünne Pappschuber wurde passend zum Anime in einem dunklen Farbton produziert. In der Mitte der Vorderseite ist ein Parasiten-Wirt zu erkennen. Das Volume selbst ist in der selben Farbgebung passend gestaltet worden.

Die Extras sind mit den 6 Wassertattoos sowie der Leseprobe des Manga Fire Punch sehr ausgefallen und einmal etwas Besonderes gegenüber den üblichen Extras eines zweiten Volumes.

Zusammenfassend bekommt Parasyte – The Maxim – Volume 2 aufgrund des zwar normalen, jedoch sehr schönen Designs und der sehr interessanten und nützlichen Extras in dieser Kategorie die Wertung 10,0.

Qualität (Bild & Ton)

Die Episoden 7-12 des Splatter-Anime kommen in einer Standard-Bildauflösung von 1920x1080p zu euch nach Hause. Hierbei bekommt ihr eine für Anime ganz ordentliche Bildqualität. Die Hintergründe sind schön bunt und auch von den Farben her sehr realistisch gehalten, jedoch sind diese nicht immer hundertprozentig detailgetreu.

In manchen Szenen haben die Bäume mal nur einen grünen Umriss oder die Häuser sind nur mit groben Umrissen gezeichnet worden. Dies befindet sich jedoch noch im oberen Mittelfeld, wenn man Parasyte mit anderen Anime der heutigen Zeit vergleicht. Die Lichteffekte sind alle passend eingesetzt worden und verleihen dem Bild sehr schön Leben und die nötige Dramatik.

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Die Charaktere wurden bildlich wieder einmal sehr gut umgesetzt. Wie auch schon in den ersten sechs Episoden, haben die Charaktere sowohl in der Nähe als auch in der Ferne den nötige Detailreichtum, um nicht mit stummen Dummys verwechselt zu werden. Vor allem in der Totale hat sich MADHOUSE ziemlich ins Zeug gelegt, um ein möglichst detailgenaues Abbild der Charaktere zu zeigen. Die Animationen sind ebenfalls sehr gut umgesetzt worden, sodass alle Bewegungen flüssig und gut zu verfolgen sind.

Parasyte The Maxim Volume 2 Screenshot4
Based on the manga „Parasyte“ by Hitoshi Iwaaki, originally serialized in the monthly Afternoon published by KODANSHA Ltd. ©Hitoshi Iwaaki / KODANSHA Ltd. ©VAP/NTV/4cast

Die Tonqualität ist auf dem gleichen, sehr guten Niveau geblieben. Die echt wirkenden Spezialeffekte wurden sehr schön mit der deutschen Synchronisation und der Hintergrundmusik abgemischt, sodass sich nichts überschneidet oder übertönt.

Der Soundtrack ist nach wie vor die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Sie fängt sehr schön die düstere und abgedrehte Stimmung ein und verstärkt sie um einiges. Hierbei wird immer noch auf einen elektronisch produzierten Mix-Wert gelegt, der jedoch sehr passend für die Idee hinter Parasyte ist.

Aufgrund der genannten Punkte bekommt das zweite Volume in dieser Kategorie die Wertung 9,0.

Synchronisation (Dub & Sub)

Parasyte The Maxim Volume 2 Screenshot2
Based on the manga „Parasyte“ by Hitoshi Iwaaki, originally serialized in the monthly Afternoon published by KODANSHA Ltd. ©Hitoshi Iwaaki / KODANSHA Ltd. ©VAP/NTV/4cast

Bei der Synchronisation gibt es, wie auch schon bei Volume 1, wenig zu meckern. Die alten, bisher bekannten Synchronsprecher leisten nach wie vor eine sehr gute Arbeit und passen von gut bis sehr gut auf die zu vertonenden Charaktere. Auch die neuen Sprecher, die dank neuer Charaktere ihre Auftritte haben, wurden sorgfältig und passend ausgesucht.

Die jeweiligen Stimmfarben der neuen Sprecher passen auf das Aussehen der jeweiligen Charaktere. Hervorzuheben sind Kim Hasper (bekannt als Alex aus Yu-Gi-Oh! 5D’s) als Hideo Shimada sowie Hans Hohlbein (bekannt als Kanzou Mogi aus Death Note) als Mamoru Uda. Die Lippensynchronität war zu 100 % gegeben.

Die Untertitel sind weiß mit einer dünnen schwarzen Umrandung und deshalb sehr gut zu lesen. Sie wurden immer passend eingefügt und unterscheiden sich aufgrund der Lippensynchronität leicht von der Synchronisation.

Zusammenfassend bekommt dieses Volume aufgrund der sehr gelungen Synchronisation eine Wertung von 10,0 Punkten.

Fazit

Volume 2 von Parasyte – The Maxim – erzählt die Geschichte rund um Shinichi und Migi gekonnt spannend weiter. Das Design des zweiten Volumes ist nichts außergewöhnliches, jedoch passend zum Anime und eines zweiten Volumes würdig.

Der Inhalt des Volumes ist ausgefallen und rechtfertigt somit den Preis allemal. Vor allem die Tattoos sind etwas Besonderes. Bei der Bild- und Tonqualität gibt es ebenfalls nicht viel zu bemängeln. Bei den Hintergründen ist jedoch noch ein bisschen Luft nach oben im Bereich der Detailvielfalt.

Die Synchronisation (Dub und Sub) ist weiterhin auf einem außerordentlich hohen Niveau. Alle Sprecher haben sehr viel Erfahrung in ihrem Beruf, was man auch in der deutschen Sprachausgabe zu hören bekommt. Jeder Sprecher passt auf dessen Charakter und wirkt keineswegs fehlbesetzt.

Hier könnt ihr euch das zweite Volume von Parasyte – the Maxim – zulegen!

ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Aufmachung & Extras
10
Qualität (Bild & Ton)
9
Synchronisation ( Dub & Sub)
10
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