Ramen sind eine eigene Art japanischer Nudeln, aber auch die mit ihnen zubereitete Nudelsuppe wird in Japan Ramen genannt. Ramen gibt es in Japan in besonderen Restaurants, den Ramen-Shops (Ramen-ya).

Ursprünglich stammt das Gericht aus China, wurde aber im 19. Jahrhundert von der japanischen Küche übernommen und angepasst. Ausserhalb Japans kennt man Ramen oft als Instant-Nudelsuppe, deren Geschmack aber nicht mit einem echten Ramen mithalten kann. Ramen gehört in der japanischen Esskultur zu einem der wichtigsten Gerichte, allein in Tokyo gibt es ca 5.000 Restaurants und Stehimbisse, die diese köstlichen Nudeln verkaufen.

Viele dieser Restaurants besitzen ihr eigenes, streng gehütetes Geheimrezept. Diese sind regional geprägt, was für eine Vielzahl von verschiedenen Ramen in Japan sorgt. Wir stellen euch hier ein Rezept aus Tokyo vor, mit dem Ihr Ramen zuhause selber zubereiten könnt:

Was ihr für ca 4 Portionen braucht:

  • 500 g Ramen-Nudeln (Shop)
  • 225 g Bambusschößlinge (1 Dose)
  • 3 g Nori-Seetangblättchen (Shop)
  • Sojasoße
  • (Optional: Naruto Maki)
  • 2 Stangen Porree
  • 120 g Schweinebraten
  • 100 g Blattspinat
  • Suppengemüse
  • ca 1 l Dashi-Brühe (Shop)
  • Ingwer
  • Knoblauch
  • Butter
  • 2 Eier
  • Pfefferramen2

Vorbereitungen:

Eine gute Vorbereitung ist das Wichtigste bei der Zubereitung von Ramen. Wenn alle Zutaten vorbereitet sind, dauert das Anrichten der Suppe nur wenige Minuten.

Als Erstes setzen wir die Brühe an. Man kann je nach Geschmacksvorlieben unterschiedliche Brühen benutzen, wie etwa Schweinebrühe, Rinderbrühe, Hühnerbrühe, Gemüsebrühe oder in unserem Fall Dashi-Brühe.

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Während sie kocht geben wir noch Suppengemüse, den Knoblauch, Porree und Ingwer dazu. Abgeschmeckt wird die Brühe mit Salz, Pfeffer, Sojasoße und evtl. einem Schuss Sake.

Danach blanchieren wir den Blattspinat, kochen das Ei und schneiden den Porree und den Schweinebraten zurecht.

Die vorbereiteten Zutaten stellen wir nun, bis kurz vor dem Anrichten, in den Kühlschrank.

Anrichten:

Die Nudeln in kochendes Wasser geben und 3–4 Minuten kochen.

Dann aus dem Topf in ein Sieb geben und unter fließend Wasser kurz abspülen. Die Bambussprossen vor dem Anrichten mit in die Brühe geben, damit diese den Geschmack in sich aufnehmen können. Dann die Schüssel mit der von euch favorisierten Brühe auffüllen. Die Nudeln in die Schale geben und leicht mit einem Stäbchen einrühren.

Ästhetik ist wichtig! 😉

Achtet darauf, dass die Nudeln hübsch in der Schale liegen. Ihr könnt nun, je nach Geschmack, ein kleines Stückchen Butter hinzufügen. Garniert nun die Suppe mit 2 Stücken Schweinebraten, einem halben gekochten Ei, einer Handvoll von dem Spinat, einem Stück Nori-Seetangblättchen, etwas Bambus und dem fein geschnittenem Porree.

Und fertig ist das Ramen und ihr habt ein Stückchen Japanische Esskultur in eurer Küche.

GutenAppetit!
Itadakimasu!

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