Die Fujisawa Sustainable Smart Town in der Nähe Tokios wurde nach 2 Jahren Bauzeit eröffnet. Nach und nach ziehen die Menschen in die Siedlung mit 3.000 freien Plätzen ein. Doch das Projekt ist noch nicht beendet.

Die „smarte Stadt“ Fujisawa Sustainable Smart Town ist ein Gemeinschaftsprojekt von Panasonic und weiteren japanischen Unternehmen. Sie soll die Zukunft für regenerative Energien sein. Das Land, das sich nach der Dreifachkatastrophe 2011 von der Atomkraft befreien will, geht dabei verschiedene Wege. Doch vor allem die regenerative Energie ist in Japan auf dem Vormarsch.

Panasonic hat bei diesem Projekt besonderen Grund zur Teilnahme gehabt. In Japan gilt der Konzern als Vordenker in Sachen Energieeffizienz. Mit Produkten wie Solarzellen, Wärmepumpen, Lithium-Ionen-Akkus, LED-Beleuchtung sowie energieeffiziente Waschmaschinen und Kühlschränken hat Panasonic beim Aufbau der Stadt geholfen.

Das Areal umfasst, 50 Kilometer westlich von Tokio, über 190.000 Quadratmeter und bietet mit 1.000 Wohnungen genügend Platz für die geplanten 3.000 Einwohner. Die Stadt soll aber im weiteren Verlauf auch vergrößert werden. Dies hängt jedoch vom Käuferinteresse ab.

Insgesamt kostet das Projekt über 400 Millionen Euro (60 Mrd. Yen) und die Bauzeit soll noch bis 2018 weitergehen. Doch schon jetzt dürfen die ersten Familien einziehen. Wie teuer ein Haus in dieser Stadt ist, wurde bisher nicht bekannt, doch dürfte es sich um eine stolze Summe handeln.

Besonders ist, dass Straßenbeleuchtung mit LEDs ausgestattet sind und die Anwohner via Car-sharing und Leihwagen mobil sein sollen. Möglich macht all dies das verantwortliche Unternehmen Fujisawa SST Management Company gemeinsam mit weiteren Partnern. Zusammen wollen sie weiterentwickeln und die Stadt für die nächsten hundert Jahre wegweisend fortführen.

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