In der Gesellschaft werden Transsexuelle mittlerweile anerkannt. Das Dilemma, im falschen Körper zu leben, ist uns also nicht fremd. Doch Nano geht noch einen Schritt weiter. Sie glaubt, dass sie im Geiste eine Katze ist, jedoch gefangen in einem menschlichen Körper.

Die norwegische Reporterin Silje Ese war zu Besuch bei Nano, einer 20-jährigen, die sich selbst als Katze im Körper eines Menschen sieht. Bisher kennst man dies eher bei transsexuellen Menschen, die sich im falschen Geschlecht sehen. Doch gleich in der falschen Spezies? Das Problem, das im Englischen Species dysphoria genannt wird (Anm. d. R.: dt. Begriff nicht gefunden) und ist wohl ähnlich zur Transsexualität.

Das psychische Problem, welchem Nano ausgesetzt ist, lässt sich jedoch nicht mit Operationen so einfach lösen. Deshalb muss sie täglich mit dem Gedanken leben, im falschen Körper zu sein. Das 3-minütige Interview gibt einen kleinen Einblick in die Gedankenwelt der besonderen Nano und ihrer Probleme.

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In Norwegen wird Nano schief angeschaut, doch in Japan wäre sie ein ganz normales Mädchen. Na ja, vielleicht nicht ganz normal. Doch gibt es in Japan einige Mädchen, die sich gerne mit Katzenohren schmücken und den Lifestyle einer Katze pflegen. Vor allem in Akihabaras berühmten Maid- oder Katzencafés ist dieser Anblick keine Seltenheit. Vielleicht wird Nano irgendwann in Japan leben.

Die Reporterin Silje Ese besucht viele Menschen, die anders sind. Doch ist Nano wohl eine der interessantesten Menschen, der sie bisher begegnet ist. Was meint ihr? Könnt ihr Nano verstehen? Oder findet ihr sie verrückt …

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