Vom 25. bis zum 26.07 stürmten viele Nerds jeglicher Art in das Wiener MuseumsQuartier. Schon zum zweiten Mal findet die Nippon Nation statt, jedoch das erste Mal in dieser Location.

Location:

Mit der Location-Auswahl haben die Veranstalter rein gar nichts falsch gemacht, denn jeder, der in Wien oder Umgebung wohnt, kennt das MuseumsQuartier. Außerdem ist es sehr leicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, da die U-Bahn Linie U2 direkt dort anhält. Einkaufsmöglichkeiten gab es ebenfalls genügend, weil sich eine der berühmtesten Wiener Einkaufsstraßen – die Mariahilferstraße – unmittelbar am Veranstaltungsort angrenzte. Im Gegensatz zu der vorigen Location, die technische Universität Wien (TU Wien), waren die Räume komplett klimatisiert. Vor der Halle E und G, worin sich die Convention abspielte, konnten sich die Besucher auch aufhalten.

Die Workshops fanden außerdem nicht in Studienzimmern statt und man verirrte sich nicht so schnell wie in der TU Wien in den engen Gängen. Treppen musste man auch nicht viele besteigen, um zur Hauptbühne zu gelangen.

Leider geriet meiner Meinung nach die Tribüne zu klein, da viele Besucher aufgrund der Sicherheitsverordnung nicht mehr rein durften. Aber die Bühne an sich war groß genug.

Programm & Zeitplan

Im Vergleich zu anderen Anime-/Manga-Conventions in Österreich konnten selbst Fans aus der amerikanischen Comic-Szene auf vieles gespannt sein, weil es ebenfalls Vorträge, Workshops die für sie ebenfalls interessant sind, geplant waren.

Japanfans wurden auch nicht enttäuscht. Beim Anime-Quiz konnten alle miträtseln oder gar die japanische Kampfkunst bestaunen.

Natürlich gab es auch diverse Cosplay-Contests und AMV-Wettbewerbe. Diesmal gab es nur einen Stargast, dafür niemand geringeren als die japanische Cosplayerin Reika.

Von Zeichen- bis zum Nähworkshop, wo man sich ein Superhelden Cape schneidern konnte, war alles dabei diesmal. Neben dem Workshop-Bereich befand sich der Bereich mit den Brett- und Kartenspielen, wo auch später ein Turnier stattfand.

Diesmal gab es leider keinen eigenen Gameroom, aber immerhin drei Nintendo-Stände, wo man mit seinen Freunden zocken konnte.

In der Halle E befand sich der Händlerraum. Dort gab es genügend Möglichkeiten sein Geld für Merchandise auszugeben.

Am Freitag trat außerdem die Showgruppe „Back on Stage – Onigiri“ im Dschungel Wien auf. Diese präsentierten ihr Stück: Tales of Disturbia. Die Tickets dafür konnte man sich seperat käuflich erwerben. Der Gewinn wurde von den Veranstaltern der Showgruppe gespendet. Zur Aufführung kamen circa 100 begeisterte Zuschauer.

Fazit

Die Nippon Nation wächst und wächst und schon jetzt wurde der Termin für die nächste Veranstaltung bekannt gegeben. Mit der Location haben sie mich persönlich überzeugt. Die Ticketpreise waren auch in Ordnung und der Einlass war ganz gelassen. Viele Besucher, darunter auch viele Cosplayer, waren dabei. Nur das mit der Bühne muss etwas besser laufen. Aber im Großen und Ganzen war die Stimmung an beiden Tagen sehr angenehm und lustig. Freue mich schon auf nächstes Jahr!

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Abenteurer aus Wien. Bin für die sozialen Netzwerke bei Japaniac zuständig und verfasse gelegentlich auch Berichte. #AKaay

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