Viele Schüler haben noch im Periodensystem bei der Nummer 113 den Namen Ununtrium stehen. Doch dieser ist nun Geschichte. Ab sofort trägt das Element den Namen Nihonium, benannt nach Japan.

Es zeigt schon eine gewisse Ironie, dass ein radioaktives Element mit diversen Isotopen und 113 Protonen im Atomkern nach Japan benannt wird, wo doch eine der größten Atomkatastrophen mit radioaktiven Schäden ausgerechnet in Fukushima, Japan passiert ist. Doch der Name soll stolz machen, da doch Nihonium das erste in Asien benannte Element der Welt ist.

Es ist nicht selten, dass ein Element nach einem Land benannt wird. So wurde auch Germanium nach Deutschland benannt oder Americium (Amerika) und Europium (Europa), die nach Erdteilen benannt worden. Doch kommen wir erstmal zu den Charakteristika von Nihonium:

Das Nihonium ist in der III. Hauptgruppe, auch Bor-Gruppe genannt, zu finden und trägt die Abkürzung Nh. Es ist ein synthetisches Element, kann also im Labor hergestellt werden, ist aber nicht in der Natur zu finden und wurde 2003 entdeckt. Der Name Nihonium leitet sich von „Nihon“ ab, was japanisch ist für das eigene Land „Japan“. Eine andere Sprechweise ist auch Nippon.

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Viel ist über Nihonium noch nicht bekannt. Es soll vermutlich metallisch sein. Fest steht, dass es ein solides Material und radioaktiv ist. Doch wofür Nihonium überhaupt Verwendung finden kann, steht derzeit noch in den Sternen. Doch Forscher auf der ganzen Welt werden wohl Experimente anstellen, um dieses neue Element auf Herz und Nieren zu testen.

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