In Deutschland gibt es seit einigen Monaten vermehrt das Verbot von Selfie-Sticks. Ob in Museen, Stadien oder gar dem Europapark. Die Zahl der Verbotsorte steigt immer weiter. Doch auch in Japan gehen Unternehmen gegen diese Sticks vor. Und das, obwohl der Selfie-Stick in Japan erfunden wurde.

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Seit einigen Monaten entdecken sowohl Japaner als auch Touristen die Verbotsschilder immer öfter. Der ausgewiesene Grund ist meist das Sicherheitsrisiko. Aber auch der Störfaktor für die Sicht anderer Menschen wird des Öfteren genannt. Die Verbote gelten sogar in Japans Zügen, da einige Passagiere gerne den Selfie-Stick aus dem Fenster halten, um eine gute Aussicht einzufangen. Dies kann jedoch Bahnkabel treffen und so zu Ausfällen führen.

affenselfie
CHUNICHI SHIMBUN

Ein generelles Verbot gibt es jedoch nicht. So kann in einem Bahnhof ein Verbot gelten und in einem anderen wiederum nicht. Ein entsprechendes Gesetz gegen Selfie-Sticks gibt es derzeit noch nicht. Doch auch in Disneyland in Tokio oder in manchen Vergnügungsparks hat sich das Verbot bereits durchgesetzt. Selbst im Monkey Centre in Inuyama, Präfektur Aichi, wurde das Verbot mit Rücksicht auf die dort lebenden Affen eingeführt.

Hier zeigt ein Twitter-Nutzer, dass selbst bei einer One Piece-Ausstellung mit Nami in Lebensgröße ein Selfie-Stick-Verbot genutzt wird. Dass es keine rein japanische Marotte ist, zeigt auch das Nachbarschild auf Englisch.

Viele Twitter-Nutzer berichten über die auftauchenden Verbotsschilder, wie auch der Account chinskoh:

Touristen müssen sich also darauf gefasst machen, dass ihr Selfie-Stick in der Tasche bleiben muss. Das alles in einem Land, das für seine Liebe zur Fotografie bekannt ist mit all seinen Kamera-Marken wie Fujitsu und Canon.

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