„MORI GIRLS“ – An alle Waldelfen!

Ruhig, verträumt und feminin- Japanische Vintage-Subkultur feiert 10-jähriges Bestehen!

Vor 10 Jahren entsteht die „Mori“-Subkultur in Japan, gegründet von einem Mädchen mit dem Namen „Choco“ auf der Seite „Mixi“. Japans größtes Social-Media-Network. „Mori“ bedeutet „Wald“ und beschreibt einen Waldelfen-ähnlichen Stil, der mitunter auch einen ruhigen und umweltbewussten Lebensstil umfasst.

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Klassisches „Mori Girl“

Der Herbst ist da und natürlich gibt es da einen ganz bestimmten Szenestil, den wir euch vorstellen möchten: Die „Wald-Mädchen“ oder „Mori Girls“ (jap. 森ガール, Mori gāru).

Mori Girls“ haben einen einzigartig einfachen Stil und werden oft auch als märchenhafte Waldelfen oder –wanderer beschrieben. Charakteristisch für den Stil sind luftige und lockere Kleider mit Vintagemustern, flache Schuhe und altmodische, niedliche Accessoires, wie z. B. Taschenuhren.

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©Deviantart/Emmatyan

Die „Mori Girls“ tragen gerne auch mehrere Schichten, was den Stil besonders herbsttauglich macht.
Für kältere Tage eignet sich ein Poncho oder Lederbolero und die typische Strickmütze, um den „Mori“ Style abzurunden. „Mori Girls“ tragen einen geraden Pony und haben entweder lang oder kurz gewelltes Haar. Das Make-Up wird dezent gehalten und auch die Fingernägel sind eher kurz und nur mit Klarlack oder typischen Herbstfarben lackiert. Dazu zählen dunkle Rot-, Grün-, Blau- und natürlich Brauntöne.

Vielmehr als nur ein Fashiontrend

2006  wird die Subkultur der Waldmädchen gegründet und umfasst heute mehr als 38. 000 Mitglieder. Der Trend breitet sich zunächst in Tokio in Koenji und Daikanyama aus, bevor er 2008 auch in Harajuku (Japans Modezentrum in Tokio) ankommt und rasant an Popularität zunimmt. Es gibt über 60 Richtlinien auf „Mixi“, die man erfüllen sollte um als „Mori Girl“ zu gelten. Hier könnt ihr überprüfen, wie viel Waldmädchen in euch steckt: Mori Girl Guide.

Aber nicht nur der richtige Style machen diese Subkultur aus. Sein Leben ganz nach seinem eigenen Tempo zu leben und auch mal stehen zu bleiben, um die kleinen Dinge im Alltag zu beobachten und zu bewundern, das macht eine „Mori“ aus. Sie werden oft als neugierig, ruhig und feminin beschrieben und beschäftigen sich gerne mit Lesen und der Natur. Ein „Mori Girl“ versucht nicht perfekt zu sein, sie versucht sie selbst zu sein.

Wenn ihr euch nun mit den „Moris“ identifizieren könnt, dann probiert es doch selber aus! Da der Look sehr naturbelassen ist, braucht man meist nicht viel, um ihn nachzumachen. Man findet leicht geeignete Kleidungsstücke, die sich zu einem einzigartigen Style kombinieren lassen. Die passenden Accessoires dazu findet ihr z. B. online auf „Etsy“.

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Süßigkeitenschmuck von „Q-Pot“ – auch essbar!

Besonders interessant für „Mori Girls“ ist der Schmuck von „Q-Pot, einem japanischen Café, das niedliche Schmuckstücke produziert. Diese sehen nicht nur wie Süßigkeiten aus, sondern sind auch tatsächlich Süßigkeiten. Die passenden Klamotten könnt ihr im „Forever21“, „H&M“ oder auch online auf „YesStyle“ entdecken. „Mori Girls“, die sich der Subkultur mit Herz und Seele widmen, bevorzugen Second Hand-Mode, die nicht nur perfekt zum Style, sondern auch zum Lebensstil der Waldmädchen passt.

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QUELLEBuzzfeed
Ehemals studierte ich Japanologie und Sinologie in Frankfurt. Mittlerweile bin ich im (Online-)Marketing international aktiv und leite den Japan-Bereich der EpicCon (epiccon.de). Japaniac startete als Hobby, um meine Zuneigung zur japanischen Kultur auszuleben. Dabei werde ich von Gleichgesinnten unterstützt!

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