Matcha Titel
© 2018 TheHealthSite

An heißen Tagen ist eine Erfrischung immer gern gesehen. Wie gut, dass die japanische Küche für jede Situation etwas in petto hat. In dieser kleinen Zusammenstellung trifft intensiver grüner Matcha auf geballte Ladung Eis!

Entspannt im Schatten liegen mit selbstgemachter Matcha-Soda:

Zutaten

Matchasoda
© Copyright 2018, Meredith Corporation.

240 ml Mineralwasser (kohlensäurehaltig)
120 ml Wasser
60 g Zucker
2 Teelöffel Matcha (hohe Qualität)
Eiswürfel

Zubereitung

Zunächst bereiten wir einen einfachen Sirup zu. Hierfür geben wir das Wasser und den Zucker in einen Kochtopf und bringen die Zutaten zum Kochen. Wenn das Wasser kocht, reduzieren wir die Hitze und lassen es bei kleiner Flamme etwa fünf Minuten köcheln.

Nach den besagten fünf Minuten nehmen wir den Sirup vom Herd und geben das Matcha-Pulver hinzu. Wir rühren das Pulver ordentlich in den Sirup und lassen ihn vollständig abkühlen.

Zum Servieren füllen wir zwei Gläser mit Eiswürfeln, geben in jedes Glas die Hälfte des Sirups und anschließend das sprudelnde Mineralwasser. Zur Dekoration bietet sich Minze oder einige Trauben an.

Für Naschkatzen: Matcha-Bananen-Eiscreme

Zutaten

Match+banana+'nice Cream'
©2018 Zest Specialty Coffee Roasters.

3 reife Bananen
1 Esslöffel Kondensmilch
2 Teelöffel Matcha

Zubereitung

Als Vorbereitung müssen wir die Bananen in kleine Stücke schneiden und in einem Behälter in die Gefrierkühltruhe legen. Dort sollten sie am besten über Nacht bleiben.

Nach einer frostigen Nacht müssen wir die Bananen in einen Mixer geben. Wenn die Stücke zu einer Masse geworden sind, geben wir den Matcha und die Kondensmilch hinzu. Wir mixen die Zutaten dann so lange, bis sie wie Eiscreme aussieht.

Man kann das Eis direkt essen oder einfach mehrere Portionen machen und in einem geeigneten Behälter einfrieren. Außerdem kann man das Eis auch mit Nüssen oder anderen Früchten verfeinern.

Japan trifft auf Italien: Matcha-Tiramisù

Zutaten

Matcha Tiramisu
© 2018 Just One Cookbook.

3 große Eigelbe (Raumtemperatur)
70 g Zucker
2 Teelöffel Marsala-Wein (wenn vorhanden)
250 g Mascarpone (Raumtemperatur)
360 ml Schlagsahne (gekühlt)
120 ml Wasser
2 Teelöffel Matcha
24 Löffelbiskuit
2 Teelöffel Matcha (zum Bestreuen)

Zubereitung

Zunächst erhitzen wir etwas Wasser in einem Kochtopf. Wir benötigen eine hitzebeständige Schüssel, die wir in den Topf stellen können, ohne dass der Grund der Schüssel das heiße Wasser berühren kann.

In dieser Schüssel mischen wir zunächst die Eigelbe, den Wein und 3 Esslöffel Zucker und schlagen die Mischung mit einem Handrührgerät. Anschließend stellen wir die Schüssel in den Topf mit dem heißen Wasser. Das Wasser darf aber nur köcheln, also muss der Herd nun auf kleine Flamme eingestellt werden.

In dieser Schüssel schlagen wir die Eimischung weiter auf. Mit einem Küchenthermometer achten wir darauf, dass die Masse eine Temperatur von etwa 71ºC erreicht (um das Tiramisù sicher essen zu können). Der Erwärmungsvorgang sollte etwa 10 Minuten dauern, damit die nötige Temperatur erreicht wird. Wenn die Eimischung zu warm wird, gibt es süßes Rührei – also Vorsicht!

Wenn die Temperatur erreicht ist, nehmen wir die Schüssel von der Wärmequelle, stellen sie in eine Eiswasserschüssel und schlagen sie, bis sie dickflüssig ist.

In einer weiteren großen Schüssel geben wir die Mascarpone und die abgekühlte Eimischung hinzu. Fest gekochtes Ei an der Seite der Schüssel nicht auskratzen! Die Zutaten werden nun miteinander mit dem Handrührgerät vermischt.

In einer zweiten Schüssel muss die Sahne geschlagen und danach mit dem Zucker vermengt werden. Vorsichtig heben wird die Sahne dann unter die Mascarpone-Mischung.

In einem weiteren Behälter geben wir 120 ml heißes Wasser (Achtung: nicht über 80ºC heiß) und geben das Matcha dazu. Die Löffelbiskuits werden dann für einen kurzen Augenblick in das Wasser getaucht, sodass sie sich mit dem Tee vollsaugen können.

In einer geeigneten Form für das Tiramisù legen wir den Boden aus Löffelbiskuits. Mit der Crème bedecken wir den Boden und schichten darauf wieder eine Lage Löffelbiskuits. Je nach Größe der Form reicht es für zwei oder drei Schichten. Wir müssen darauf achten, dass die Löffelbiskuits immer mit Crème bedeckt sein müssen.

Zum Schluss verteilen wir mit einem Sieb das verbliebene Matcha auf dem Tiramisù. Im besten Fall sollte das Matcha-Tiramsù mindesten vier Stunden oder am besten über die Nacht im Kühlschrank verbleiben.

Matcha, wir lieben dich!

Matcha Heart Green Tea
© MatchaSecrets.com

Matcha ist nicht nur ein natürlicher und gesunder Powerboost für den Körper, er verleiht auch Speisen und Getränken eine unglaublich leckere Note. Mit diesen Sommerrezepten darf man auch mal gerne bei seiner Diät schummeln, wenn man an die Vorteile, die das Matcha mit sich bringt, denkt.

Hier könnt ihr nach weiteren unschlagbar leckeren Rezepten stöbern.

Das Japaniac-Team wünscht einen guten und leckeren Start in den Sommer 2018.

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QUELLEMatcha-Soda: OH, HOW CIVILIZED (On-Line)
QUELLEMatcha-Tiramisù: Just One Cookbook (On-Line)
Ich bin Student und Japan ist meine Leidenschaft. Lasst uns gemeinsam auf eine Erkundungsreise durch die japanische Kultur gehen und dabei köstliche Rezepte genießen.
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