Weil ein Mann Japan in der Nähe seines Heimatorts studieren will, hat er sich bei einer Frauen-Universität beworben. Doch aufgrund seines Geschlechts wurde er abgewiesen. Nun zog er vor Gericht.

Ein Japaner wollte unbedingt Diätspezialist und Ernährungsmanager werden. Um dies zu verwirklichen, bleibt ihm in seiner Heimatprovinz Fukuoka nur die Fukuoka Women’s University übrig. Doch da diese keine Männer zulässt, zeigte er die öffentliche Lehranstalt wegen Diskriminierung an. In Japan herrsche immerhin Gleichberechtigung. Auch wurde das Recht auf Erziehung hierdurch gebrochen.

In Japan sind Mieten für Singles meist zu teuer. Somit muss der Mann einfach in der Nähe studieren. Als Begründung gab der Kläger an:„Eine öffentliche Universität ist eine öffentliche Einrichtung, die mit Steuern unterhalten wird“.

Neben einer Zulassung klagt der angehende Student auch auf 660 000 Yen (rund 4900 Euro) als Entschädigung beim Bezirksgericht in Fukuoka. Wie das Urteil aussehen wird, steht erst in einigen Wochen, wenn nicht sogar Monaten fest.

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QUELLEKN
Ehemals studierte ich Japanologie und Sinologie in Frankfurt. Mittlerweile bin ich im (Online-)Marketing international aktiv und leite den Japan-Bereich der EpicCon (epiccon.de). Japaniac startete als Hobby, um meine Zuneigung zur japanischen Kultur auszuleben. Dabei werde ich von Gleichgesinnten unterstützt!

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Steve
Gast
Steve

War wohl nix mit seinem Harem-Traum xD