Am 10. August 2015 erschien im Tokyopop Verlag der I-LOVE-SHOJO-Titel „Sie liebt gefährlich“ inklusive einer weiteren der beliebten ShoCo-Cards, die es nur in Erstauflage zu kaufen gibt.

Die Handlung basiert auf einer Kurzgeschichte von Shun Narita, der diese in einem Fanmagazin eines Freundes veröffentlichte. Später wurde er dann auf der COMITA, einer japanische Comic-Messe, darauf angesprochen, ob er Interesse an einer Mangaumsetzung hätte. So entstand eine neue Serie, die in 4 Bänden abgeschlossen ist.

Doch genug der langen Worte. Starten wir nun mit einem kleinen Einblick in den ersten Band von „Sie liebt gefährlich“.

Handlung:

Himeko Koigakubo, Tochter und Erbin einer mächtigen Industriellenfamilie Japans, ist eigentlich ein völlig normales Mädchen. Sie liebt niedliche Dinge, legt viel Wert auf ihr Äußeres und geht gerne shoppen. Eines macht sie aber ganz besonders: Himeko verliebt sich nämlich -unterbewusst- immer in Verbrecher und Kriminelle. Je gewalttätiger, desto besser.

Dies macht sich Shuji Aoyama, der scheinbar einzige Freund von Himeko, zu Nutze. Shuji hasst nämlich nichts so sehr wie Gewalt und heftet sich sofort an die Fersen von Himekos Liebeszielen. Einerseits um diesen das Handwerk zu legen, andererseits auch, um seiner viel zu naiven Freundin das eine oder andere Mal das Leben zu retten.

Auch wenn sich die Handlung auf den ersten Blick etwas düster scheint, so ist „Sie liebt gefährlich“ weit davon entfernt. Die kindliche, quirlige Himeko und ihr etwas eigenartiger Butler Herr Nikaido sorgen durchgehend für genügend Lach-Effekte. Aus dieser charakterlichen Konstellation resultiert eine durchwegs gelungene Story aus Spannung und Humor. Darum gebe ich der Handlung die Wertung 10.

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Zeichenstil

Der Zeichenstil von Mangaka Osora zeigt, dass sie ihr Werk versteht. Charaktere sowie Hintergründe sind gut ausgearbeitet und auch der Grad der Detailliertheit ist durchaus zufriedenstellend. Besonders möchte ich eure Aufmerksamkeit auf die Schwarz/Weiß-Kolorierung lenken.

Es fällt auf, dass die Charaktere je nach ihrem Wesen -gut oder böse, fröhlich oder ernst- hell, beziehungsweise dunkel gezeichnet werden. Achtet mal darauf! Aufgrund dessen gebe ich dem Zeichenstil die Wertung 9,5.

Sprache

Der Text ist gut formuliert. Der Manga liest sich mit Freude und sehr flüssig. Die perfekte Lektüre für Bus und Bahn, um sich die Zeit mit freundlicher Unterhaltung zu vertreiben bevor es in die Schule oder Arbeit geht.

Die sarkastischsten Nebenkommentare von Shuji und die naiven Reden von Himeko sind dabei prägend für die gesamte Geschichte. Wertung 9.

Fazit

Auch wenn es ein Shojo-Titel ist, so kann ich „Sie liebt gefährlich“ jedem empfehlen. Egal ob Jung oder Alt, ob Junge oder Mädchen.

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