Manga-Review: Killing Bites

Kennt ihr schon Killing Bites? Wenn nicht, dann solltet ihr sie unbedingt kennen lernen, denn Carlsen Manga hat da etwas Tierisches für euch. Killing Bites ist ein Manga der ganz besonderen Natur. Was euch erwartet, könnt ihr hier erfahren:

Handlung

Als Yuya von seinen Bekannten aus der Uni zum Frauen Kennenlernen eingeladen wird, ahnt er noch nicht, was ihm bevorsteht. Denn er findet sich später mit einem Wagen voller Leichen und einem sehr leicht bekleidetem Mädchen auf dem Schrottplatz der Stadt wieder. Als wäre das noch nicht genug, wird er auch noch Zeuge eines Kampfes zwischen zwei Hybriden.

Hybride sind hier Menschen, welche mit Tiergenen verändert wurden und diese zum Kampf einsetzen. Auf diesem Weg lernt er auch Hitomi kennen. Ein Mädchen mit den Genen eines Honigdachses, welches vorerst bei ihm leben soll. Was soll denn dabei schon schief gehen?

Killing Bites ist ein außergewöhnlicher Manga mit einer fesselnden Handlung. Ganz nebenbei werden interessante Fakten aus dem Tierreich mit in die Handlung eingebracht, wobei der Fokus hauptsächlich auf Verhaltensweisen und charaktertypischen Merkmalen liegt. Bei regelmäßigen Kämpfen und viel Haut wird perfekt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Ecchi und Action hergestellt.

Einfach spannend, fesselnd und ein Augenschmaus noch dazu. Die Umsetzung der Idee, Menschen mit Tiergenen gegeneinander kämpfen zu lassen, ist durchaus gelungen und ein Muss für jeden, der etwas Neues entdecken will, was ihn nicht mehr loslassen wird. Wertung 9,5

Zeichenstil

Da Killing Bites stark an die Tierwelt angelehnt ist, ist es umso schöner, wie sich im Gesicht der Hybride Ausdrücke finden lassen, welche nahezu perfekt zu den jeweiligen Tieren passen und sie widerspiegeln. Es wurde viel mit Kontrast und Schraffur gearbeitet, was dem Manga eine gewisse Dynamik verleiht.

Die Dynamik ist ein wichtiges Element (vor allem im Kampf), das die verschiedenen Szenen flüssiger erscheinen lässt. Wertung 9

Erzählweise

Aus der Handlung hervor sticht besonders stark der immer wiederkehrende Exkurs in die Tierwelt. Dabei wird vom jetzigen Geschehen abgesehen, es geht nicht mehr um Gedanken und Gefühle der momentan handelnden Charaktere, sondern konsequent um Fakten. Im Fokus stehen dabei die markanten Charakterzüge des gerade zu erklärenden Tiers oder die Verhaltensweise zwischen den Fronten.

Dieses Element ist sehr gut gelungen, da es zwar die Handlung unterbricht, aber nicht den weiteren Verlauf durcheinander bringt oder sogar stört. Es gestaltet Killing Bites auf diesem Weg nicht nur spannend, sondern auch informativ. Wertung 10

Fazit

Killing Bites fällt auf mit knallharter Action, vielen Zähnen und roher Gewalt. Nichts für die Romantiker unter uns, denn nach Liebe und Zärtlichkeiten muss man hier lange suchen. Es werden hier ganz klar die Verhaltensweisen der Tiere in der freien Natur an Menschen dargestellt, was Killing Bites als überraschenden und einzigartigen Manga ausmacht.

 

 

 

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Überblick der Kriterien
Handlung
9.5
Zeichenstil
9
Erzählweise
10
Mein Name ist Katharina, und ich schreibe für gewöhnlich Manga-Rezensionen oder führe mal das eine oder andere Interview. Derzeit mache ich eine Ausbildung in einer Stadtbibliothek. Mangas haben mich immer fasziniert, in meiner Kindheit bis hin zu meinem Beruf. Sie brachten mir immer Magie, Faszination und großen Diskussionsstoff mit meiner besten Freundin. Neben den Mangas bin ich Instantnudel- und Espressovernichter mit Leidenschaft, ich zeichne gerne aber verbringe auch mal gern einen Nachmittag nur mit Serien.

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