Im Egmont Manga Verlag erschien Anfang des Monats der erste Band der laufenden Manga-Serie „Darwin’s Game“. Dieser wurde uns vom Verlag zur Verfügung gestellt, um ihn für euch genauer unter die Lupe zu nehmen.
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Die Geschichte stammt von Ginko und die Zeichnungen von Yuki Takahata, die gemeinsam unter dem Pseudonym „FLIPFLOPs“ ihre Werke veröffentlichen.
Derzeit sind  7 Bände in Japan erschienen und die Serie ist noch nicht abgeschlossen.

Handlung

Schüler Sudou Kaname erhält eines Tages eine Einladung von seinem Freund und Klassenkameraden Kyouda für eine Spiele-App namens „Darwin’s Game“, welcher er allerdings keine besondere Aufmerksamkeit schenkt.

Als jedoch kurz darauf ein Lehrer Kaname nach Kyouda fragt, weil dieser unentschuldigt fehlt und auch zu Hause nicht aufgetaucht ist, installiert er das Social Game, um eventuell herauszufinden wo sich sein Freund aufhält. Plötzlich schießt eine Schlange aus seinem Handy und verbeißt sich in in seinem Hals, welche gleich wieder verschwindet. Alles nur eine Halluzination?

Währenddessen gehen in der Öffentlichkeit seltsame Dinge vor sich. Eine rätselhafte Reihe von Vandalismus hält die Polizei und die beiden Ermittler Tagonaka und Sakaki in Atem. Zudem verschwinden immer mehr Personen spurlos. Einziger Hinweis sind bizarre, würfelförmige Einschnitte im Boden und auf Wänden in Form menschlicher Körper.

Unterdessen kämpft Kaname um sein Leben, denn hinter der harmlosen App verbirgt sich ein gefährliches Spiel um Leben und Tod in der sich die Spieler in einem „Battle Royale“ gegenüberstehen. Mithilfe von dem Mädchen und erfahrenen Mitspielerin Shuka schafft er es zu überleben. Doch kann er ihr wirklich trauen?

Das Szenario ist zwar äußerst spannend, lässt aber in den meisten Fällen kaum Spielraum für eine besondere Entwicklung und man erahnt in gewisser Weise den weiteren Verlauf der Handlung. Wertung 8,5

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Zeichenstil

Auffallend ist der sehr realitätsnahe Zeichenstil, wie man ihn häufig in ersteren „slice-of-life“ Mangas findet. Interessanterweise beschränkt sich das nur auf die männlichen Charaktere, während die weiblichen im gewohnte Manga-Stil dargestellt werden.

Auch hintergrundtechnisch lässt „Darwin’s Game“ keine freien Stellen und setzt dies auch detailgetreu ein, beschränkt sich aber im Großen und Ganzen auf Räume und Gebäude. Etwas mehr Abwechslung wäre hier wünschenswert gewesen. Hervorzuheben ist auch die konkrete Darstellung von Emotionen, welche es einem erleichtert sich eine Vorstellung davon zu machen was die jeweilige Person gerade fühlt. Wertung 9

Erzähl- und Handlungselemente

Wie oben schon erwähnt, ist die Handlung nicht neu. Dennoch versprechen diese eine enorme Ladung an Spannung und Action. Ebenso glänzt es in den meisten Fällen mit einer Vielfalt an unterschiedlichen Charakteren und deren Hintergrundgeschichte.

Hier sei auch erwähnt, dass jeder Spieler im „Darwin’s Game“ eine spezielle Fähigkeit oder Superkraft -wenn man es so nennen mag- erhält. Dieser Aspekt verleiht dem Ganzen noch einen besonderen Reiz.

Die Kämpfe werden blutig ausgetragen und es bleibt einem auch keine Zeit aufzuatmen. Kaum ist ein Gegner besiegt, wartet womöglich gleich auf der nächsten Seite schon der nächste Rivale. Wertung 8,5

Fazit

Romance und Liebe sucht man hier vergebens. „Darwin’s Game“ ist knallhart. Darum sollten allzu zart besaitete die Finger davon lassen.

Fans des „Battle Royale“- bzw. „Death Match“-Prinzips werden diese Manga-Reihe lieben, da sie alles bietet, was dafür vonnöten ist. Der ständige Kampf ums Überleben, das Nichtwissen darüber wer Freund oder Feind ist und die Neugier zu erfahren welchem Zweck das
„Darwin’s Game“ dient und wer dafür verantwortlich ist, verbirgt ein enormes Potential an Spannung.

ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Handlung
8,5
Zeichenstil
9
Erzähl- und Handlungselemente
8,5
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