Künstler entwirft Pappkarton-Mode

In Japan treibt ein Künstler sein Unwesen. Dieser macht mit Mode aus Pappkarton von sich reden und zieht allerhand Blicke auf sich. Ob sich der Trend durchsetzt?

Als Herr Sato 21 Jahre alt war, traf er auf einem Trip nach Tokyo auf einen Mann, der ihm erzählt hat, dass Pappe draußen auf der Straße beim Schlaf sehr warm hält. Daraufhin kam ihm die Idee für diese verrückte Mode und das Fashion-Statement nahm seinen Lauf.

© RocketNews24
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Da die Idee der Papp-Mode nicht vollkommen neu ist, konnte Herr Sato, der dies übrigens für RocketNews24 tut, auf eine Modefigur aus Pappkarton zurückgreifen, die er gekauft hat. Mit nicht mehr als einer Schere und Kleber bewaffnet baute er die Pappfigur auf. Das Steckkastensystem für den Torso fiel ihm leicht und zur Sicherheit fixierte er alles mit Heißkleber. Die inneren Falten klebte er mit Tape an die Innenseite, um für den Körper mehr Platz zu erzeugen.

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Doch trotz allem passte der Torso nicht über seinen Kopf. Deshalb versuchte er es von den Füßen aus, doch die Hüfte war im Weg. Dann kam einem Kollegen die Idee, den Torso doch einfach als Hose zu tragen und es hat gepasst. Sicherlich sieht es eher wie ein Rock aus, aber das ist erst mal nebensächlich.

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Als Ersatz baute Sato ein Schulterpolster aus Pappe, das an die Uniform der Soldaten Freezers aus Dragonball Z erinnert. Mit dem Ergebnis zufrieden gint Sato nun in die Öffentlichkeit, um seine Kunst zu zeigen. Um die Aufmerksamkeit der Polizeit zu vermeiden, zog er unter die Pappe noch schwarze Kleidung an. Dies hat zwar die Kunst der Pappe vermindert, aber er musste damit leben.

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In voller Montur ging er so also durch die Straßen Tokyos und zeigte sein Werk. Der Gang fiel ihm etwas schwer, doch mit kleinen Schritten war es ihm möglich, den Weg bis zu Starbucks zu finden. Herr Sato war sehr zufrieden mit dieser Erfahrung und ging zurück in sein Büro.

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Dies war ein Gag der RocketNews24-Redaktion, um die Verrücktheit Japans auszudrücken. Herr Sato hat danach keine Pappkleidung mehr getragen.

 

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QUELLErocketnews24.com
Ehemals studierte ich Japanologie und Sinologie in Frankfurt. Mittlerweile bin ich im (Online-)Marketing international aktiv und leite den Japan-Bereich der EpicCon (epiccon.de). Japaniac startete als Hobby, um meine Zuneigung zur japanischen Kultur auszuleben. Dabei werde ich von Gleichgesinnten unterstützt!

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