Aufgrund der Zimmerknappheit während der Olympischen Sommerspiele 2020, kam jetzt diese Idee ins Gespräch: Kreuzfahrtschiffe, die vor der Küste Tokios ankern und so als Hotelersatz dienen können.

Gerade mal um die 14.000 Zimmer gibt es in Tokio, das hatte kürzlich eine Untersuchung ergeben. Für die Olympischen Spiele ist das relativ knapp bemessen. So kamen lokale Organisatoren auf die Idee, große Kreuzfahrtunternehmen mit ins Boot zu holen. Mit vorne dabei ist der Japanreisespezialist JTB, welcher sich die „Sun Princess“ sicherte, die nicht nur über 1011 Kabinen sondern auch über Theater und Whirlpools verfügt.

Ganz preiswert ist der zweitägige Spaß allerdings nicht. Die Tickets, welche es hierfür als Kombination von Außenkabine und Fußballspiel oder Baseballmatch geben soll, kosten um die 1.700 Euro beziehungsweise 6.000 Euro.

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Wem das dann doch zu teuer ist, der versucht es vielleicht mit einem Schiff, welches weiter entfernt liegt. Yokohama sowie Kawasaki kommen hier in Frage.

Generell halten Experten es für eine gute Idee, die Kreuzfahrtschiff-Variante auch für später in Erinnerung zu behalten. So könnte sich der schwimmende Hotelersatz auch bei anderen Events oder in Katastrophenfällen als nützlich erweisen.

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