Links Scarlett Johansson, rechts Motoko Kusanagi

Disney hat den Realfilm zu Ghost in the Shell ein wenig vorgezogen. Der auf dem gleichnamigen Manga basierende Film sollte eigentlich am 14. April 2017 in die US-amerikanischen Kinos kommen.

Fans müssen jedoch einige Änderungen im Stil hinnehmen, da der Mangaka Masamune Shirow nicht daran beteiligt sein wird. Stattdessen soll das Drehbuch von William Wheeler geschrieben werden. Eine amerikanisierte Version ist also zu erwarten.

Disneys Dreamworks besitzt die Lizenz für einen Live-Action-Film bereits seit 2008, entschied sich aber erst jetzt für eine tatsächliche Verfilmung. Passend dazu wurde ab 2009 eine Neuauflage des beliebten Manga in den USA veröffentlicht. Die späte Verfilmung scheint also darauf zu beruhen.
Der Film soll ab Anfgang 2016 gedreht werden. Die Produktion wird somit laut Johansson Januar oder Februar beginnen.

Handlung

In naher Zukunft greifen Medienkonzerne nach den Sternen, Elektronen und Lichtströmen im Universum. Doch hat fortgeschrittene Computerisierung Nationen und ethische Gruppen noch nicht ausgelöscht.

Es sind die Worte eines Unbekannten, die den Zuschauer direkt zu Anfang fragen lassen: Was erwartet mich? Der Anime beginnt damit, dass das Büro eines Diplomaten von der Polizei gestürmt wird, da dieser jemandem politisches Asyl gewährt. Als er sich ergibt, wird er erschossen. Seine Mörderin flieht, indem sie einfach vom Fenster des Hochhauses in die Tiefe fliegt. Schon jetzt zeigt sich, dass es sich nicht um einen normalen Menschen handeln kann, denn weder Tarnung, noch Anschlüsse am Hals sind menschlich.

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Es handelt sich bei ihr um einen Cyborg, einen Menschen mit -bis auf das Gehirn- komplett synthetischem Körper. Wir befinden uns in Japan, im Jahr 2029, in dem Cyborgs und künstliche Intelligenzen längst Alltag geworden sind, doch eines existiert immer noch: die politischen Systeme, die korrupt und schwach sind. Die Geschichte handelt von einer japanischen Anti-Terror Einheit, deren Ziel es ist die negativen Seiten dieses Fortschrittes zu bekämpfen.

Durch die breite Verwendung von „Cyberbrains“, elektronischen Zugängen zum Gehirn, ist es längst möglich geworden, sich in das Gehirn eines Menschen einzuhacken und ihn für kriminelle Machenschaften zu missbrauchen. Motoko Kusanagi ist ebenfalls ein Cyborg und Anführerin besagter Einheit – sie und ihr Team geraten in ein großes System von politischen Zusammenhängen und Machtspielen und laufen Gefahr, mehr und mehr selber nur zu Schachfiguren in diesem Spiel zu werden.

Alles scheint so, als ob ein Superhacker namens Puppetmaster dies alles steuert und Motoko ahnt noch nicht, dass ihre Rolle viel größer zu sein scheint, als sie anfänglich angenommen hat.

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Ehemals studierte ich Japanologie und Sinologie in Frankfurt. Mittlerweile bin ich im (Online-)Marketing international aktiv und leite den Japan-Bereich der EpicCon (epiccon.de). Japaniac startete als Hobby, um meine Zuneigung zur japanischen Kultur auszuleben. Dabei werde ich von Gleichgesinnten unterstützt!

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