Typ Cookies and Cream

Keksstäbchen XXL im Pocky-Style

Schwierigkeitsgrad: MittelZubereitungszeit: 02:00

Jeder kennt die leckere, süße Knabberei im Stäbchenformat. Hierzulande sind es die Mikados, in Japan sind es Pockys. Der Unterschied: Das japanische Pendant gibt es in sämtlich erdenkbaren Sorten, z. B. Erdbeer, Schoko oder auch Cookies and Cream. Gemeinsam haben sie jedoch, dass sobald die Packung geöffnet wurde, sie auch schon wieder leer ist.

Hier die Gegenmaßnahme für Zuhause zum Nachbacken…

Zubereitung

Als erstes Zucker, Vanillezucker und kalte Butter und Eier mit dem Handrührgerät vermischen. Am besten verwendet man hierfür Knethaken. Anschließend das Mehl nach und nach hinzugeben und weiter rühren, bis ein bröseliger Teig entsteht. Diesen nun nochmal ordentlich mit den Händen durchkneten. Wenn der Teig noch zu fest ist, noch ein Ei hinzufügen. Den Teig erneut kneten und zu einem Kloß formen. Nun muss der Teig circa eine dreiviertel Stunde im Kühlschrank ruhen. Hierfür wickelt man ihn am besten in Alufolie.

Jetzt schon mal zwei Backbleche mit Backpapier auslegen, die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und auch ein kleines Schüsselchen mit Mehl bereitstellen. Den Backofen auf 180° Grad Umluft vorheizen. Schön gekühlt kann der Teig in die richtige Form gebracht werden. Die Hände mit ein wenig Mehl betupfen und den Teig zwischen den Händen oder auf der Arbeitsfläche zu langen Würstchen rollen und mit genug Abstand auf die Backbleche verteilen (die Form sollte so ähnlich wie die eines Grissinis sein).

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Nun kommen die Plätzchen für circa 10-15 Minuten in den Backofen, bis sie eine leichte Bräune erreicht haben. Nicht irritieren lassen, wenn sie noch weich sind. Plätzchen härten enorm nach!

Wenn die Plätzchen ausgekühlt sind, kann man mit der Cookies-and-Cream-Verzierung loslegen. Hierfür zerkleinert man die Kakaodoppelkekse zu kleinen Krümelchen. Das geht am einfachsten mit dem Fleischklopfer oder indem man die Kakaokekse in einen Einfrierbeutel packt und mal ordentlich angestaute Agressionen rauslässt. Zwei Fliegen mit einer Klappe also.

Die Vanilleglasur am besten in eine Tasse umfüllen und nach Packungsanweisung schmelzen. Die ausgekühlten Keksstangen jetzt mit der Spitze in die Vanilleglasur tauchen und dann mit den Cookie-Krümeln berieseln. Zum Trocknen stellt man die Fake-Pocky-Stangen am besten in eine Schüssel oder große Tasse, damit die Glasur nicht beschädigt wird.

Am besten schmecken die Stangen nach ein paar Tagen, weil sie dann noch mürber werden – auch wenn das Warten schwer fällt!

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