Japanischer Zoo tötet 57 Affen, weil sie „fremde“ Gene haben

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In Japan hat der Takagoyama Zoo in der Präfektur Chiba 57 einheimische Schneeaffen getötet, als Forscher entdeckten, dass sie „fremde Gene“ besitzen.

Als die DNA Tests bestätigten, dass 57 von 164 Schneeaffen im Zoo mit Rhesusaffen gekreuzt worden sind, wurde ihnen eine Giftspritze injiziert und somit getötet.

Der Rhesusaffe, nicht heimisch in Japan, gilt als „invasive Art“ und ist deshalb dort strengstens verboten. Laut einem japanischen Behördensprecher sei die Tötung notwendig gewesen, um damit den Lebensraum der heimischen Tierarten zu bewahren. Dieser Ansicht stimmten auch japanische Umweltorganisationen zu.

Seit 2013 dürfen solche Kreuzungen in Japan ausdrücklich getötet werden, um den Lebensraum der einheimischen Arten zu schützen. In einem nahe gelegenen buddhistischen Tempel hielt der Betreiber des Zoos eine Gedenkfeier für die verstorbenen Affen.

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7 Kommentare

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Sareno
23. Februar 2017 19:26

Krass… Jenachdem wie man eine Information erhält und irgendwelche Leute von weiß der Geier wo es als notwendig erklären bestimmt man, auf welche Art und Weise der Leser auf die Nachrichten reagiert.

Es hätte viele andere und vorallem nicht-grausame Lösungen gegeben. Das ist unentschuldbar und absolut NICHT nachvollziehbar, warum man diese Tiere töten musste. An Geld mangelt es Japan nicht, soviel steht fest.

Cyrielle Snijders
23. Februar 2017 16:54

Verständlich, aber wäre nicht sterilisieren/kastrieren eine Möglichkeit gewesen?

Manjinkun Segati
23. Februar 2017 15:57

Sinem Gülbahar :c

Maik Oldenburg
23. Februar 2017 16:15

Auf der einen Seite traurig, auf der anderen Seite verständlich. Durch einführen nicht heimischer Arten können halt andere, darunter auch spezielle, kostbare Arten aussterben. Vor allem auf einer, im Verhältnis zu den Kontinenten doch recht kleinen Insel kann sowas recht schnell gehen.
Keine Ahnung ob sie hätten wo anders ausgesetzt werden können, oder nicht, ist bei sowas ja immer so eine Sache.

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