Japan fühlt sich durch Nordkoreas Raketen- und Atombombentests bedroht. Allein in diesem Jahr überquerten nordkoreanische Raketen zwei Mal japanisches Territorium bei Testflügen. Nun soll die Verteidigung des Landes gestärkt werden.

Daher segnete die Regierung am Freitag einen Etatentwurf für ein Verteidigungsbudget ab. Dieses liegt in der Rekordhöhe von 5,19 Billionen Yen (rund 38,8 Milliarden Euro). Somit steigt der Militärhaushalt unter der rechtskonservativen Regierung von Ministerpräsident Shinzo Abe im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Prozent.

Unter anderem will Japan ein neues Raketenabwehrsystem aufbauen und sein eigenes Raketenarsenal erweitern. Allein rund 730 Millionen Yen sind für die Anschaffung von zwei auf dem Land installierten Aegis-Systemen für Abfangraketen geplant. Diese sollen bis 2023 bereitstehen. Außerdem ist auch geplant Marschflugkörper aus US-Produktion mit einer Reichweite von 900 Kilometern anzuschaffen.

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Bei einem Besuch im vergangenen Monat ermunterte US-Präsident – Donald Trump -, Japan zum Erwerb von Rüstungsgütern aus seinem Land: „Das bedeutet viele Arbeitsplätze für uns und viel Sicherheit für Japan.“

Itsunori Onodera, Japans Verteidigungsminister begründete vor wenigen Tagen die Erhöhung der Ausgaben damit, dass „Nordkorea seine Raketenkapazitäten ausbaut und wir unsere Fähigkeiten fundamental verbessern müssen“.

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