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Ghiblis berühmter Gründer Hayao Miyazaki ist bereits vor 3 Jahren in den Ruhestand gegangen. Doch nun verkündet er, einen neuen Film machen zu wollen. Sein letztes Projekt für Ghibli.

Im Ghibli-Museum in Tokyo können Fans einen Kurzfilm in CG (Computer Generated) bewundern. Der Kurzfilm namens Kemushi no Boro (Boro die Raupe) wurde bereits 2013 von Miyazaki produziert und soll nun eine Feature-Version in typischer Filmlänge erhalten. Dies soll das vermutlich letzte Projekt des Ghibli-Gründers werden.

Der Oscar-Preisträger für sein Lebenswerk gehört mit 75 Jahren schon zum alten Eisen und feiert dennoch regelmäßig Erfolge. Doch das braucht Zeit. Jeder Film des Regisseurs dauert mehrere Jahre. So wird auch erwartet, dass Kemushi no Boro ca. fünf Jahre kosten wird, sodass Ghibli-Fans erst 2021 in den japanischen Kinos damit rechnen können. Europäische Fans vermutlich noch etwas länger. Doch das scheint die eingeschworenen Fans nicht zu stören.

Der Kurzfilm Kemushi no Boro war Miyazakis erster Film mit CG-Grafik, mit der er sich bekanntlich schwer anfreunden konnte. Der Grund für die Ausweitung des Kurzfilms findet sich in seinem Perfektionismus. Der Kurzfilm konnte einfach nicht die ganze Geschichte der Raupe wiedergeben. Miyazaki sah mehr Potenzial darin und Ghibli scheint sich darüber zu freuen. Schließlich kehrt der Meister der Filmklassiker wieder zurück.

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Ehemals studierte ich Japanologie und Sinologie in Frankfurt. Mittlerweile bin ich im (Online-)Marketing international aktiv und leite den Japan-Bereich der EpicCon (epiccon.de). Japaniac startete als Hobby, um meine Zuneigung zur japanischen Kultur auszuleben. Dabei werde ich von Gleichgesinnten unterstützt!

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