Erst kürzlich haben wir hier darüber berichtet, wie die Schattenseiten der Anime-Industrie in Wirklichkeit aussehen, was auch vom NHK’s Close-Up Gendai+ berichtet wurde. Nun äußert sich der Direktor von Gundam dazu.

Er stimmte allen Äußerungen zur Anime-Industrie zu, jedoch gefielen ihm einige Kommentare zu der Show gar nicht. Neuartige Techniken wie CGI oder AI helfen der Anime-Industrie nicht im geringsten. Diese werden nämlich irgendwann die Arbeiten der Animatoren nahezu überflüssig machen.

Er hat auch gesagt, dass Anime höhere Produktionskosten haben als andere TV-Serien, aber da die Einnahmen zusammengeworfen und auf jede Person geteilt werden, erhält jede einzelne Person nur relativ wenig. Und an einem Anime sind schließlich Hunderte von Personen beteiligt. Er meinte, wenn beispielsweise 80.000 Euro auf 200 Leute verteilt werden, macht das nur rund 400€ pro Person.

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Takamatsu kritisiert diejenigen, die meinen, dass es sinnvoll sei, die Anzahl der produzierten Anime zu reduzieren und eben die Produktionskosten zu erhöhen, da Produzenten nicht sicher sein könnten, dass sich der Anime verkaufen lässt, mit doppelten oder erhöhten Kosten.

Er meinte auch, dass es hoffnungslos ist zu denken, dass man durch den Verkauf von Blu-rays und DVDs die Kosten wieder rein bekommt. Es gibt nur wenige Anime, die sich rentieren und gut genug dafür verkaufen. Takamatsu sagt, dass Direktoren teilweise profitieren, zumindest laut NHK, er aber noch nie etwas an Profit bekommen hat und es vermutlich selten bis gar nicht der Fall ist und nur unter besonderen Umständen sein wird.

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