Der Anime-Film Ghost in the Shell, der auch in Deutschland Anklang findet, wird wohl bald als Realfilm in die Kinos kommen. Auch die Rolle der Protagonistin wird momentan besetzt.

DreamWorks hat es schon seit längerem auf die Geschichte des Films Ghost in the Shell abgesehen. Doch nun kommen konkretere Pläne ans Tageslicht. Der 1995 im Kino erschienene Animationsfilm der klassischen Science-Fiction bekommt als Regisseur Rupert Sanders, der bereits für Snow White and the Huntsman Regie führte.

Im Moment wird auch über die Rolle der Protagonistin Motoko Kusanagi diskutiert. Im Gespräch ist im Moment Margot Robbie, die in The Wolf of Wall Street die Rolle der Naomi Lapaglia übernahm. Dadurch lässt DreamWorks signalisieren, dass der Film nun doch gedreht wird. Ein Kinostart ist allerdings noch nicht bekannt und wird, da noch nicht einmal alle Rollen besetzt sind, noch eine Weile dauern. Auch ist zu bezweifeln, dass die amerikanisierte Version alle japanischen Namen beibehalten wird.

Handlung

In naher Zukunft greifen Medienkonzerne nach den Sternen, Elektronen und Lichtströmen im Universum. Doch hat fortgeschrittene Computerisierung Nationen und ethische Gruppen noch nicht ausgelöscht.

Es sind die Worte eines Unbekannten, die den Zuschauer direkt zu Anfang fragen lassen: Was erwartet mich? Der Anime beginnt damit, dass das Büro eines Diplomaten von der Polizei gestürmt wird, da dieser jemandem politisches Asyl gewährt. Als er sich ergibt, wird er erschossen. Seine Mörderin flieht, indem sie einfach vom Fenster des Hochhauses in die Tiefe fliegt. Schon jetzt zeigt sich, dass es sich nicht um einen normalen Menschen handeln kann, denn weder Tarnung, noch Anschlüsse am Hals sind menschlich. Es handelt sich bei ihr um einen Cyborg, einen Menschen mit -bis auf das Gehirn- komplett synthetischem Körper. Wir befinden uns in Japan, im Jahr 2029, in dem Cyborgs und künstliche Intelligenzen längst Alltag geworden sind, doch eines existiert immer noch: die politischen Systeme, die korrupt und schwach sind. Die Geschichte handelt von einer japanischen Anti-Terror Einheit, deren Ziel es ist die negativen Seiten dieses Fortschrittes zu bekämpfen. Durch die breite Verwendung von „Cyberbrains“, elektronischen Zugängen zum Gehirn, ist es längst möglich geworden, sich in das Gehirn eines Menschen einzuhacken und ihn für kriminelle Machenschaften zu missbrauchen. Motoko Kusanagi ist ebenfalls ein Cyborg und Anführerin besagter Einheit – sie und ihr Team geraten in ein großes System von politischen Zusammenhängen und Machtspielen und laufen Gefahr, mehr und mehr selber nur zu Schachfiguren in diesem Spiel zu werden. Alles scheint so, als ob ein Superhacker namens Puppetmaster dies alles steuert und Motoko ahnt noch nicht, dass ihre Rolle viel größer zu sein scheint, als sie anfänglich angenommen hat. (Quelle: anisearch.com)

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Ehemals studierte ich Japanologie und Sinologie in Frankfurt. Mittlerweile bin ich im (Online-)Marketing international aktiv und leite den Japan-Bereich der EpicCon (epiccon.de). Japaniac startete als Hobby, um meine Zuneigung zur japanischen Kultur auszuleben. Dabei werde ich von Gleichgesinnten unterstützt!

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