The Promised Neverland Rezension

Im Weekly Shonen Jump ist der heute von uns vorgestellte Titel ein absoluter Renner und erschien dort schon mit sechs Bänden. Seit Ende März ist der erste Band auch hier in Deutschland erhältlich. Wir sprechen natürlich von nichts geringerem als The Promised Neverland von Kaiu Shirai und Posuka Demizu

Handlung

Emma und ihre Geschwister leben ein glückliches Leben. Genau genommen sind ihre Geschwister eigentlich gar nicht ihre Geschwister, doch das macht ihr nichts aus. In dem Waisenhaus, in welchem die Kinder leben, werden sie von ihrer „Mama“ sehr liebevoll umsorgt, bekommen immer leckeres Essen und können nach Herzenslust draußen toben und spielen. Doch was ist, wenn sich alles als eine einzige grausame Lüge entpuppt?

Was auf den ersten Blick äußerlich nach einem süßen kindlichen Manga mit entsprechend kindgerechter und harmloser Handlung aussieht, stellt sich als packende Mystery-Reihe heraus. Die Handlung hat einen unglaublichen Spannungsfaktor und lässt einen bis zur letzten Seite nicht mehr los. Außerdem lässt der Manga den Leser über sein eigenes Weltbild nachdenken und bringt einen früher oder später zum Perspektivenwechsel in der echten Welt.

Kurz ausformuliert: Ein Manga, welcher euch in geringster Zeit unter die Haut geht! Bekommt daher eine Wertung von 10,0 Punkten.

Zeichenstil

Im Zeichenstil spiegelt sich ein verspielter, leicht kindlicher Stil wieder, welcher ganz der Handlung entspricht. Somit erlebt der Leser die Geschichte aus einer kindlich geprägten Perspektive, also der unserer Protagonisten. Je mehr die Kinder in The Promised Neverland über die Realität erfahren, umso mehr scheint sich der Stil von hell erleuchtet und kindlich ins dramatische Grau zu wandeln.

Auch hier gibt es eine Wertung von 10,0 Punkten.

Persepektive

Wir erleben die Geschichte aus der Perspektive der Waisenkinder, also eher aus einer kindlich gehaltenen Position heraus. Trotzdem haben unsere Protagonisten eine schon sehr reife Art und Weise mit Problemen und Herausforderungen umzugehen, was durchaus förderlich im Hinblick auf die steigende Komplexität des Handlungsstrangs erscheint.

© 2016 by Kaiu Shirai, Posuka Demizu by SHUEISHA Inc., Tokyo. © Carlsen Verlag 2018

Die Sprache in The Promised Neverland ist sehr klar verständlich und behindert nicht durch Ungereimtheiten den Handlungsverlauf. Zwar sprechen die 11 Jahre alten Protagonisten ein klein wenig zu erwachsen und reif, doch dies könnte auch gut an ihrer äußerst hohen Intelligenz liegen, welche im Manga des öfteren betont wird. Für eine gelungene Perspektive gibt es eine Wertung von 8,0 Punkten. 

Fazit

The Promised Neverland bietet einen unheimlich großen, sehr nahe gehenden Einblick in andere Perspektiven unseres alltäglichen Lebens. Um nicht zu spoilern, wird an dieser Stelle nicht erwähnt, worin genau diese neue Perspektive besteht. Doch allein diese einzigartige, Horizont erweiternde Handlung ist es absolut wert einen Blick hineinzuwerfen!

Wenn ihr jetzt neugierig seid und The Promised Neverland lesen wollt, dann könnt ihr euch den ersten Band hier nach Hause bestellen! Band 2 der Reihe wird am 30.05.2018 erscheinen. Falls ihr Band 1 schon kennt, dann könnt ihr Band 2 hier vorbestellen. 

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Überblick der Kriterien
Handlung
10
Zeichenstil
10
Perspektive
8
Mein Name ist Katharina, und ich schreibe für gewöhnlich Manga-Rezensionen oder führe mal das eine oder andere Interview. Derzeit mache ich eine Ausbildung in einer Stadtbibliothek. Mangas haben mich immer fasziniert, in meiner Kindheit bis hin zu meinem Beruf. Sie brachten mir immer Magie, Faszination und großen Diskussionsstoff mit meiner besten Freundin. Neben den Mangas bin ich Instantnudel- und Espressovernichter mit Leidenschaft, ich zeichne gerne aber verbringe auch mal gern einen Nachmittag nur mit Serien.

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