Während der GamesCom sind wir per Zufall auf zwei Neuheiten aufmerksam geworden. Die VR One-Brille von Zeiss und das passende Spiel Iron Archeologyst. Passend dazu konnten wir mit dem Senior Product Manager der VR One sprechen und die Brille ausgiebig testen.

Zunächst einmal zur VR One. Diese ist eine Virtual Reality-Brille im Cardboard-Stil, der durch Google geprägt wurde. Die VR One ist somit also eine Halterung für das Smartphone, um mobile VR-Spiele spielen zu können. Doch was ist nun der Unterschied zu der Google Cardboard?

Im Vergleich zu Googles Version setzt Zeiss auf seine Erfahrung in der Linsenanfertigung. In der Filmindustrie werden seit vielen Jahren bereits Zeiss-Linsen für Objektive bzw. Kameralinsen genutzt. Die VR One besitzt also zwei breite Linsen, die das Eintauchen in das Spieleerlebnis erleichtern soll.

Die breiten Linsen dienen auch dazu, die unterschiedlichen Augenabstände abzuschwächen, sodass sie universal einsetzbar ist. Auch Brillenträger können übrigens die Halterung ohne Probleme aufsetzen.

Der Clue am Cardboard-Stil ist, dass man keine Angst haben muss, dass die Technik in 2-3 Jahren veraltet ist. Da das Smartphone eingeschoben wird, kann die VR One also mit jeder Neuanschaffung eines Smartphones geupgradet werden. Durch verschiedene Halterungen, auch Trays genannt, ist auch die Kompatibilität verschiedener Smartphones sehr hoch. Man benötigt nur die passende Halterung, die für weniger als 20€ zu haben ist.

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Das derzeitige Modell ist für Smartphones mit 4,7″- bis 5,2″-Displays ausgerichtet. Dafür eignen sich im frühen Stadium vorerst das Samsung Galaxy S5 und das iPhone 6 mit passenden Trays. Später sollen jedoch weitere Modell-Trays folgen.

Zur Produktseite: Offizielle Website

Aufgrund der neuen 360°-Funktion von YouTube macht die Anschaffung einer VR-Brille nun auch mehr Sinn. Auch die Anzahl der passenden Spiele/Apps wird von Tag zu Tag größer. Allein für die VR One kann man alle VR-kompatiblen Apps nutzen. Mit einem Preis von 129€ ist die Anschaffung also eine langfristige Investion. Einziges Manko ist, dass wenn Smartphones im Durchschnitt mehr als 5,2″ haben, dann ist die VR One nicht mehr geeignet, bzw. es würde eine größere Version geben, auf die man umsteigen müsste.

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