GamesCom: Terror-Regeln für Cosplayer

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Der Terror in Bayern hat ganz Deutschland aufgeschreckt. Nun zieht auch die populäre GamesCom ihre Konsequenzen und bestimmt Anti-Terror-Regelungen für Besucher und speziell Cosplayer, die manchen weh tun werden.

Die GamesCom lockt jährlich tausende Besucher an, darunter viele Cosplayer diverser Spiele, Filme und Anime. Doch dieses Jahr wird das Ganze wohl etwas anders aussehen. Aus aktuellem Anlass sah sich die Messeleitung gezwungen, verschärfte Regelungen für den Eingangsbereich zu nutzen.

Strenge Regeln für Besucher

Besucher werden gebeten, möglichst keine Taschen oder Rucksäcke mitzubringen. Der Grund ist die Verstopfung des Eingangsbereichs. Denn bevor man überhaupt das Messegelände betreten darf, werden erst einmal die mitgebrachten Gegenstände (inkl. Kameras etc.) kontrolliert. Bringt man also etwas mit, wird dies erstmal gründlich durchsucht, was bei exzessiver Nutzung zu ellenlangen Warteschlangen führen kann.

Von dieser Sicherheitsregelung sind Pressevertreter, Aussteller und Fachbesucher nicht ausgeschlossen. Wenn nicht für den Tag nötig, soll unwichtiges Equipment im Hotel gelassen werden, um Wartezeiten zu vermeiden. Wer doch etwas mitbringen muss, kann bereits ab 7 Uhr seine Mitbringsel kontrollieren lassen. Doch ganz sicher scheint dies nicht, da die Kontrollen als „variabel“ beschrieben werden, also der Ablauf noch nicht klar ist. Es könnte also lange dauern.

Cosplayer müssen Waffen abgeben

Cosplayer trifft noch eine weitere Regel, die die Cosplay-Landschaft der GamesCom 2016 deutlich verzerren dürfte. Denn die Mitnahme von Waffennachbildungen sind verboten und müssen am Kontrollbereich abgegeben werden. Auch waffenähnliche Gegenstände in den Kostümen dürfen nicht mitgebracht werden. Was genau das heißt, wird leider nicht definiert, aber sicher wäre wohl ein normales Stoff-Cosplay.

Show-Acts und Aussteller dürfen Waffennachbildungen nur reinschleusen, wenn diese vorher angemeldet und überprüft wurden. So lässt sich ein reibungsloser Ablauf der Planung sicherstellen. Sollte ein Händler die Anmeldung vergessen, wird die Waffe eingezogen.

Cosplayer werden außerdem gebeten, die Waffennachbildungen nicht in der Stadt herumzuführen, um Angst durch Terrorvermutungen zu unterbinden. Natürlich hat die GamesCom keinen direkten Einfluss darauf, doch bittet sie einfach nur darum. Die ganzen Regelungen gelten bereits für die GDC Europe ab dem 15. August.

Fazit: Taschen etc. am besten zuhause bzw. im Hotel lassen. Wer Essen+Trinken mitnehmen will, muss sich auf lange Wartezeiten gefasst machen! Wenigstens die Verkaufsstände für Essen und Trinken ziehen hier ihren Vorteil.

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