Nach der Nuklearkatastrophe in Fukushima 2011, hatte man die Präfekturstadt Namie komplett evakuiert. Heute, viele Jahre später dürfen sich die wenigen zurückgekehrten Einwohner über die Eröffnung eines Supermarktes freuen.

Es war die weltweit zweitgrößte Nuklearkatastrophe nach Tschernobyl. Nach einem schweren Erdbeben und einem Tsunami kam es im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi zur Kernschmelze. Aufgrund der übermäßig hohen Freisetzung an radioaktiven Stoffen, mussten ganze Städte evakuiert werden.

Darunter die Kleinstadt Namie mit rund zwanzigtausend Einwohnern. Heute sind knapp 1000 von ihnen in die verlassene Stadt zurückgekehrt. Doch die Einwohner haben es nicht leicht. Vieles in der Stadt bleibt verlassen. Außer zwei „Tante-Emma“-Läden hat die Stadt nicht wirklich etwas zu bieten.

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Doch am 15. Juli war es dann endlich so weit: Der erste richtige Supermarkt der Aeon-Gruppe öffnete seine Pforten. Hier gibt es endlich auf 881 m² alles, was das Herz begehrt. Von Frischware über Drogerieartikel ist alles dabei. Nicht nur für die Einwohner ist es eine Bereicherung im alltäglichen Leben, sondern auch für die zahlreichen Arbeiter, die für den Wiederaufbau in der Umgebung angestellt sind.

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2000

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