Jeden Sommer das selbe Problem: Es ist heiß und man möchte etwas essen, das nicht beschwert. Leider sind warme oder herzhafte Gerichte an heißen Tagen sehr unangenehm. Zum Glück hat die japanische Küche kalte Sōmennudeln auf der Speisekarte. 

Sōmen werden gewöhnlich aus Buchweizen- oder Weizenmehl hergestellt und traditionell im Sommer gegessen. Wie bei den meisten japanischen Nudelgerichten, wird besonders die Vielseitigkeit des Gerichts geschätzt. Die Zutaten sind in den meisten Asialäden und selten aber doch auch in Supermärkten zu finden.

Zutaten

Für das Rezept benötigen wir:

Somen Noodles
Trockene Sōmennudeln | ©2010-2016 XenForo Ltd.

400 g Sōmennudeln
Eiswürfel
100 ml Sojasauce
100 ml Mirin
50 ml Sake
20 g getrocknete Bonitoflocken (Katsuobushi)
gehackter Ingwer
gehackte Frühlingszwiebel

Zubereitung

Zunächst bereiten wir die Mentsuyu-Sauce zu, welche bei vielen Nudelgerichten als Dip gereicht wird. Hierfür nehmen wir Sojasauce, Mirin und den Sake und erhitzen die Zutaten gemeinsam mit den Bonitoflocken in einem Kochtopf. Sobald die Sauce kocht, nehmen wir den Topf vom Herd und lassen ihn vollständig abkühlen. Wenn die Sauce abgekühlt ist, lassen wir sie durch ein Sieb laufen, um die Bonitoflocken zu entfernen. Die Sauce kann geschlossen mehrere Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden.

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Widmen wir uns nun den Sōmennudeln. Diese sollten je nach Verpackungsanweisung etwa 2-4 Minuten in kochendem Wasser unter ständigem Rühren gekocht werden. Wir müssen darauf achten, dass sie nicht zu weich werden. In einem Sieb lassen wir die Nudeln abtropfen und spülen sie gründlich mit kühlem Wasser ab. Das ist wichtig, um die Stärke wegzuspülen, die noch an den Nudeln haftet.

Angerichtet werden die Sōmennudeln in einer schönen Eiswasserschüssel. Außerdem stellen wir Ingwer, Frühlingszwiebeln und die Mentsuyu-Sauce bereit. Beim Essen werden gewöhnlich die Sōmennudeln mit Stäbchen aus dem Eiswasser gefischt und anschließend gedippt.

Der Vorteil bei diesem Gericht liegt auf der Hand. Man kann kann verschiedene Toppings für die Nudeln anbieten und auch mit verschiedenen Dips experimentieren. Das Wichtigste ist aber, dass dieses Gericht gut sättigt und angenehm abkühlt.

Weitere kulinarische Abkühlungen sind hier zu finden.

„Itadakimasu“ – Guten Appetit

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Yiit Cilenti
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