Der Mann hat das Mädchen entführt und zwei Jahre lang gefangen gehalten. Das Ganze passierte im März 2014. Dafür soll er nun 15 Jahre Haft bekommen.

Das Gericht sagte aus, dass der 24-jährige Kabu Terauchi aus reinem Eigennutz gehandelt haben soll, da er herausfinden wollte, wie sich das Opfer unter Gefangenschaft verhält. Die Tat wird als „böswillig und gut geplant” beschrieben.

Laut Tathergang soll Terauchi das Mädchen am 10. März 2014 in Asaka gekidnapped haben. Zuerst wurde sie in seinem Apartment in Chiba gefangen gehalten und danach bis zum 27. März 2016 in einem Apartment in Nakano.

Im Apartment in Nakano gelang es dem Mädchen dann endlich zu fliehen und einen Notruf an die Polizei abzusetzen. Ihr Entführer wurde wenige Tage später gefasst und danach unter Arrest gestellt, nachdem er versucht hatte, sich selbst mit einem Cutter das Leben zu nehmen.

Terauchi gestand die Tat, meinte aber, er wollte sie nur ein paar Wochen gefangen halten. Seine Anwälte wollten Strafmilderung, da er angeblich nicht ganz zurechnungsfähig wäre. Das Gericht entschied jedoch auf volle Schuld.

Derzeit sollen es 15 Jahre Haft werden, aber die endgültige Entscheidung wird erst am 29. August gefällt.

Das Mädchen, welches inzwischen 16 Jahre alt ist, leidetan einer posttraumatischen Belastungsstörung. Laut ihrer Mutter können „die Wunden in ihrem Herzen” nie wieder geheilt werden. Ihre Mutter fordert deshalb nun eine lebenslange Haftstrafe für den Entführer ihres Kindes.

 

QUELLEJapantimes

Stellvertretender Chefredakteur bei Japaniac. Zuständig für Gewinnspiele oder andere Specials. In meiner Freizeit habe ich nichts gegen eine entspannte Runde an der Konsole. Leidenschaftlicher Anime-Fan und nerdiger Otaku seit mehreren Jahren.