Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich esse auf der Arbeit in einer Woche mindestens zwei Packungen Instantramen. Ja ich weiß, sie sind nicht das gesündeste aber sie machen satt und sind schnell zu machen. Aber habt ihr euch nicht auch schon einmal gefragt warum es sie gibt? Hier ein kleiner Gedankengang für euch:

Ich gehe in die Mittagspause und öffne meine Schublade mit den Vorräten an Essen, welche sich im Laufe der letzten Woche angesammelt haben. Die Auswahl besteht aus einem Haufen Instantnudeln aus dem Supermarkt, meist mit der Geschmacksrichtung Chicken oder Beef.

Wenn man das Bild betrachtet, sieht es unheimlich verführerisch aus: Große, wellige Nudeln, umgarnt mit Fleischstücken und gesundem Gemüse. Doch öffnet man die Packung, so sieht man den Nudeln und einer kleinen Tüte mit einer Gewürzmischung entgegen. Die ersten Gedanken, während der Wasserkocher läuft:“Hm im Anime sieht das irgendwie besser aus“ und „ob die das in Japan auch so essen?“

Was ist das überhaupt? Ich hörte, dass vorher die Nudeln frittiert werden, damit sie die Flüssigkeit besser aufnehmen können. Und tatsächlich, damals wurde das so gemacht. Doch nun werden die Nudeln in heißer Luft getrocknet, damit sie länger haltbar sind. Wer hätte das gedacht?

Aber wie kommt man überhaupt auf die Idee, derartiges zu tun? Ganz einfach, der Erfinder dieser Nudeln wollte nicht einfach den Hunger stillen, sondern nach dem Krieg dafür sorgen, dass die Menschen mit wenig Geld und Mitteln sich eine Mahlzeit zubereiten konnten.

Niemals hätte ich gedacht, dass Instantramen eine solch tiefgründige Geschichte vorweisen können. Ich betrachte nun meine Nudeln und denke scherzhaft:“Ihr habt viel mehr auf der Welt bewirkt als ich, und das, obwohl ihr nur heißes Wasser benötigt.“

Und somit endet dieser kleine Gedanke an unser beliebtes Essen für zwischendurch. Lasst es euch schmecken!