Anime Filme erfreuen sich auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Die handgezeichneten, animierten Filme kommen mehrheitlich aus Japan und bestechen durch ihre bunten Fantasiewelten und großäugigen Charaktere. Anime Filme sind längst nicht mehr exotisch, sondern haben sich einen festen Platz in der internationalen Filmszene erobert. Eine ganz entscheidende Rolle dabei spielt ganz aktuell der Monat Februar. Denn in der Nacht zum 24. Februar war es wieder soweit und es hieß „… and the Oscar goes to“. Nominiert wurden dieses Jahr Schauspieler wie Christian Bale, Willem Dafoe aber auch Lady Gaga und Melissa McCharty waren mit von der Partie.

Nicht nur herausragende Leistungen in der Filmindustrie werden in diesem Monat belohnt, es gibt auch einen Preis für den zum Beispiel langweiligsten Film, den schlechtesten Schauspieler oder die grausigste Filmmusik. Passend dazu wird in der Nacht vor der Oscarverleihung die sogenannte „Goldene Himbeere“ verteilt. Eine goldfarbene Plastikhimbeere, die in Hollywood ebenso berühmt wie berüchtigt ist und die, im Gegensatz zur Oscarfigur, keiner im Regal stehen haben will.

Mirai – Das Mädchen Aus Der Zukunft
© Mamoru Hosoda 2018
© 2018 STUDIO CHIZU

Doch weit entfernt von dieser fragwürdigen Auszeichnung sind Anime Filmemacher wie Mamoru Hosoda, der erstmals mit seinem Film „Mirai – Das Mädchen aus der Zukunft“ in der Kategorie der besten animierten Filme nominiert wurde und nur knapp an einem Oscar vorbei schrammte. „Mirai“ ist Hosodas siebter Film und ist, wie andere Animationsfilme bei denen er massgeblich beteiligt war („Digimon – the movie“, „Wolf children“), ein voller Erfolg.

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Der Film „Mirai“ beleuchtet in erster Linie die Perspektive von Kun, den Bruder von Mirai, der erst durch eine Zeitreise seiner selbst sowie anderer Familienmitglieder zu verstehen lernt, was es heißt, ein großer Bruder für Mirai zu sein. Zentrale Themen des Films sind Eifersucht zwischen Geschwistern, die Macht der Familienbande und allerlei lustiger Zeitreisen.

Ein weiterer sehr erfolgreicher Anime Film von 2018 ist „Maquia – When the promised Flower blooms“ von Mari Okada. Okada, die bereits den 16. Animation Kobe gewonnen hat und in der Animeszene berühmt für ihre ausgeklügelten Drehbücher ist, hat diesen Film liebevoll inszeniert. Der Film erzählt von Maquia, die als Jugendliche aufhört zu altern und durch vielerlei Schwierigkeiten lernen muss mit dieser besonderen Gabe umzugehen.

Der Film „Bungo Stray Dogs – Dead apple“ war ebenso ein erfolgreicher Anime-Film im letzten Jahr. Auf einer japanische Mangaserie basiert, kam der Film im März 2018 in die Kinos. Weitere Folgen sind im April 2019 geplant. Er handelt um eine Gruppe Jugendlicher, die mit übernatürlichen Kräften ausgestattet sind und diese unter anderem im Kampf gegen die Mafia verwenden.

Es waren also einige sehenswerte Animes dabei letztes Jahr. Man darf gespannt sein, was das Jahr 2019 weiterhin für die Fans des Anime Genres breithält.

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